Archiv für April 2010

Wie wir die Multichannel-Diskussion auf der E-Fashion erlebten (3)

Montag, 26. April 2010

Im dritten Teil unser Blogserie zu unseren Erlebnissen auf der E-Fashion im April 2010 in Frankfurt am Main möchten wir gemeinsam mit Ihnen überlegen, welche Anforderungen an die Unternehmensführung gestellt sein müssen, damit Sie in Ihrem Unternehmen erfolgreiches Multichannel-Marketing betreiben können.

Wie sieht eine kundenorientierte Unternehmensführung aus?

Die Vorträge und Praxisbeispiele der Referenten aus Unternehmen, die erste erfolgreiche Schritte im Multichannel-Handel absolviert haben, klangen allesamt sehr vielversprechend. Die Referenten machten vor allem eins deutlich: Es kommt nicht nur darauf an, dass Marketing und Vertrieb möglichst koordiniert arbeiten.

Auch die Bereiche Controlling, Merchandising und nicht zu vergessen die Personalentwicklung müssen in den Prozess des Multichannel-Handels einbezogen und daraufhin optimiert werden. Auf die Mehrkanalfähigkeiten der Mitarbeiter wird es in Zukunft immer mehr ankommen. Aus diesem Grund dürfen Sie den Bereich Personalentwicklung nicht aus den Augen lassen. Die Mitarbeiter müssen von ihrer Ausbildung und ihren Fähigkeiten her in der Lage sein, die Erwartungshaltung des Kunden kanal- und medienübergreifend zu erfüllen und ihn als zufriedenen Kunden ans Unternehmen zu binden.

Deshalb reicht es nicht aus, auf eine Änderung des Kundenverhaltens mit dem Aufbau eines zusätzlichen Verkaufskanals zu reagieren. Auch weiterhin gilt: Sie müssen die Basis des Erfolgs – Ihre guten Produkte und Dienstleistungen sowie deren Präsentation – beherrschen. Nur dadurch bieten Sie Ihren Kunden den größtmöglichen Service sowie eine optimale Kundenbindung.

 


Wie wir die Multichannel-Diskussion auf der E-Fashion erlebten (2)

Mittwoch, 21. April 2010

Die Basis für erfolgreiche Kundenbindung bildet die Kompetenz in Produkt und Dienstleistung sowie deren ansprechende Präsentation. Daran ändert auch das Web 2.0 und sein rasantes Wachstum nichts. Über unsere Erlebnisse zum Branchentreffen der Textilwirtschaft Mitte April 2010 in Frankfurt am Main schreiben wir heute im zweiten Teil dieser Mini-Blogserie.

Viele Shopbetreiber vernachlässigen den „Fisch im Netz“

Nennen Sie uns einen Fischer, der nach langen Stunden auf hoher See oder am heimischen Gewässer einen Fisch im Netz hat und diesen lange zappeln lässt. Schnell wird der Fisch aus dem Netz „gefischt“ und weiter verarbeitet. Wenn sich ein neuer Kunde einmal in Ihrem Online-Shop angemeldet hat, zappelt auch bei Ihnen ein „Fisch im Netz“.

Der Kunde muss den Eindruck gewinnen, dass er zu jeder Zeit von Ihnen optimal betreut wird. Dabei ist es unwichtig, ob er in einer Filiale einen Online-Kauf reklamieren möchte oder auf Ihrer Seite nach der nächsten Filiale oder einem Partner sucht.

Die Referenten der E-Fashion zeigten durch gelungene Praxisbeispiele, dass jeder Kundenkontakt das Umsatzpotential fördern kann. Der Kanal spielt dabei keine Rolle. Doch schon in unserer Studie wurde deutlich, dass es den meisten Shopbetreibern derzeit noch am nötigen und kanalübergreifenden Verkaufsinstinkt fehlt. Hier werden einige Betreiber noch ihre Hausaufgaben zu machen haben…

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Wie wir die Multichannel-Diskussion auf der E-Fashion erlebten (1)

Montag, 19. April 2010

Kunden setzen sich mit Marken und Händlern auf allen angebotenen Kanälen auseinander. Diese Information ist nicht neu. Zweifelhaft ist jedoch, ob die Händler in der Lage sind, mit dieser Herausforderung umzugehen. Bei der E-Fashion 2010, dem Branchentreffen der Textilwirtschaft, setzte sich immer wieder ein Fazit durch: „Die Kunden takten die Aktivitäten aller Anbieter!“

Die Würfel sind schon längst gefallen

Die Frage ist nicht mehr, ob ein Ein- oder Mehrkanalvertrieb sinnvoll und erfolgreich ist, sondern wie Sie Multichannel am effektivsten in die Realität umsetzen. Denn zwischen der Erkenntnis und der Umsetzung liegen immer noch Welten. Veraltete Vertriebsorganisationen mit getrennten Datensätzen zur Kundenanalyse und Kundensteuerung machen den Unternehmen das Leben unnötig schwer. Es fehlt an einer kanalübergreifenden Zentrale, wo die verschiedenen Datenströme gebündelt und effektiv ausgewertet werden.

Das Thema Web 2.0 war eines der Highlights beim Kongress Mitte April in Frankfurt am Main. Der verfrühten Hoffnung vom „Allheils-Bringer“ Facebook-Fanseite oder Twitter-Account schoben die Referenten allerdings schnell einen Riegel vor. Basis einer erfolgreichen Arbeit muss weiterhin die Kompetenz bei Produkt und Dienstleistung sein. Zu den wichtigsten Aufgaben für Shop-Betreiber gehören auch in Zukunft, die Produkte und Dienstleistungen kundengerecht zu präsentieren und zu distribuieren.

Was denken Sie: Wo werden in Zukunft die Grundbausteine für den Erfolg von Onlineshops und Filialen liegen? Verschiebt sich das Fundament in Richtung Web 2.0? Wir sind gespannt auf Ihre Antworten.

 


Das Multichannel-Marketing wird nur unzureichend genutzt

Dienstag, 13. April 2010

Zum Teil erfreuliche Ergebnisse brachte unsere Studie bei der Recherche nach Shopfindern in Online-Shops zutage. Bei der Hälfte der Online-Shops ist der Filialfinder direkt im Angebot integriert, bei der anderen Hälfte finden Sie die Informationen zu den nächsten „realen Verkaufsstellen“ immerhin auf der Firmenwebsite.

Multichannel-Marketing-Strategien werden in Zukunft immer wichtiger

Doch bei diesem ersten guten Teilergebnis bleibt es in den meisten Fällen auch. Ein hoch angesetztes Ziel der Online-Shops ist es, dass Sie Waren reklamieren oder die Waren vor dem Kauf in der nächsten Filiale vor Ort anprobieren können.

Momentan bewegen sich die Onlineshop-Betreiber aber auf einer viel einfacheren Ebene. Durch die Bestellung im Online-Shop erhalten die Betreiber automatisch Ihre Adresse und können Sie im Folgenden zu Modenschauen der neuen Kollektionen oder zu einer persönlichen Beratung in die nächste Filiale einladen. Dieser Ansatz des Multichannel-Marketings wird derzeit jedoch viel zu wenig genutzt, wie wir in unserer Studie zum Multichannel-Marketing herausgefunden haben.

Doch erst wenn Sie als Shop-Betreiber Ihre Kunden auf mehreren Kanälen ansprechen, steigen Ihre Chancen, dass aus einmaligen Käufern Stammkunden werden. Auf welchen Kanälen sprechen Sie Ihre Kunden an und welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht? Ihre Berichte interessieren uns und wir möchten gerne darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen.

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Facebook, die eierlegende Wollmilchsau?

Montag, 12. April 2010

Im dritten Teil unserer kleinen Blogserie über die Kundenbindung durch Newsletter zeigen wir Ihnen einen noch recht frischen Trend, der sich derzeit im WWW abzeichnet. Immer mehr Unternehmen kommunizieren über Soziale Netzwerke mit ihren Kunden und verzichten teilweise oder vollständig auf den Versand von Newslettern. Doch ist die Facebook-Fanseite eine gelungene Alternative?

Die Vor- und Nachteile von Pull- und Push-Kommunikation

Ohne in große Marketing- und Kommunikationsstrategien einsteigen zu wollen, ist es wichtig, dass Sie die Unterschiede zwischen dem Pull- und Push-Verfahren kennen.

  • Beim Pull-Verfahren holen Sie sich als Nutzer und Interessent direkt die Informationen von der Website. Sie laden sich Flyer, Broschüren und Informationen aktiv von der Homepage herunter und treten damit aus Eigeninitiative in Kontakt mit dem Unternehmen.
  • Der Newsletter-Versand beschreibt das klassische Push-Verfahren am ehesten. Sie erhalten Neuigkeiten und Produktinformationen in regelmäßigen Abständen direkt ins digitale Postfach oder den Briefkasten – ganz ohne Ihr Zutun.

Beim Push-Verfahren sind Sie als Kunde deutlich passiver, als beim Pull-Verfahren, wo Sie sich die Informationen wort-wörtlich „ziehen“.

Pull, Push oder lieber gleich Web 2.0?

Haben Sie Facebook schon für sich entdeckt? Sind Sie mit einem persönlichen Profil oder sogar schon mit einem Firmenprofil im weltweit größten sozialen Netzwerk vertreten? Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt und gründen Fan-Seiten bei Facebook. Ein spannendes Beispiel ist das Unternehmen neofonie aus Berlin, das einen deutschen iPad-Konkurrenten herstellt. Das Unternehmen verzichtet komplett auf Pressemitteilungen und Newsletter und informiert auch heute noch einzig und allein über seine Fan-Seite.

Für Computerhersteller und deren PC-affine Fangemeinde ist die Kommunikation über soziale Netzwerke mit Sicherheit eine gute Chance. Doch ließe sich dieses Interesse auch auf andere Branchen und deren Online-Shops übertragen? Was meinen Sie?

 


Ohne Newsletter geringere Kundenbindung und -gewinnung

Donnerstag, 08. April 2010

Viele Onlineshop-Betreiber verlassen sich ausschließlich darauf, Newsletter zu versenden und hoffen dadurch, ihre Erstkäufer langfristig an sich zu binden. Dass hier viele Webshops Chancen verschenken, haben wir bereits in einem anderen Artikel erwähnt.

Umso erstaunlicher ist es, dass laut einer Studie aus unserem Hause unter 60 deutschen Webshops aus der Textilbranche 36 Prozent über keinen (funktionierenden) Newsletter verfügen. Im Zeitraum von über zwei Monaten nach der Newsletter-Registrierung erfolgte bei 22 Prozent der getesteten Shops kein Newsletter-Versand. Ein Teil der Webshops bot zum Zeitpunkt der Studie nicht einmal einen Newsletter an (14 Prozent).

Der gute alte Newsletter oder doch lieber eine Facebook-Fanpage?

Insgesamt verfügt somit ein Drittel aller getesteten Online-Shops über keinen funktionieren Newsletter. Dabei stellt der Newsletter oftmals die einzige Verbindung zwischen Online-Shop und Kunde dar.

Doch müssen Sie als Onlineshop-Betreiber auf Newsletter setzen? Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die Sozialen Netzwerke, twittern Angebote und Unternehmensnachrichten oder gründen eine Fanpage bei Facebook. Über die Vorzüge vom Sprung ins Web 2.0 schreiben wir im nächsten Beitrag dieser Blog-Serie zum Thema Newsletter.

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Keine halben Sachen oder: Warum der Newsletter beim Webshop nicht fehlen darf

Dienstag, 06. April 2010

Bei der Registrierung als Kunde in einem Online-Shop werden Sie oftmals gefragt, ob Sie die neuesten (Produkt-)Informationen direkt in Ihr digitales Postfach bekommen wollen. Auch wenn viele Kunden vor einer möglichen Überflutung durch Spam-Mails und überflüssigen Informationen und Angeboten zurückschrecken, darf der Newsletter als Mittel zur Kundenbindung nicht fehlen.

Die Vorteile von Newslettern

Computerhersteller bieten beispielsweise Produkt-Updates an, Versandhändler die neuesten Artikel und Textilhersteller informieren über den letzten Schrei der kommenden Mode-Saison. Das alles funktioniert mit Newslettern ganz unproblematisch. Einmal für den Newsletter eingetragen, bekommen Sie – je nach Online-Shop – von täglichen bis monatlichen Updates immer die neuesten Informationen des jeweiligen Webshops bequem in Ihr Postfach.

Oftmals werden Sie als Kunde nur durch den Newsletter über neue Angebote und Produkte informiert. Für einen aktiven Kundenkontakt ist das allerdings zu wenig! Über die Vor- und Nachteile von Pull- und Push-Verfahren in Zeiten des Web 2.0 werden wir in einem weiteren Artikel zu sprechen kommen. Wer sich als Shopbetreiber aber darauf beschränkt, Newsletter zu versenden, spart zwar jede Menge Aufwand, verliert im Gegenzug aber sehr viel Aufmerksamkeit.

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Das könnte Sie auch interessieren

Freitag, 02. April 2010

Mit Sicherheit kennen Sie diesen Satz bereits aus diversen großen Online-Shops wie Amazon.de oder Buch.de. Auch Textilhersteller versuchen die Amazon-Technik in ihren Online-Shops zu kopieren. So finden Sie im Fashion-Bereich immer mehr Angebote von Alternativprodukten, die zu Ihrer Artikelsuche oder -auswahl passen könnten.

Dieses Weblog soll ebenfalls Ihr Interesse wecken, denn hier möchten wir über unsere Erfahrungen und Ideen aus den Bereichen e-Commerce und Online-Shops mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und den Dialog mit Ihnen und starten gleich durch.

Warum die Präsentation ähnlicher Artikel Ihren Umsatz steigert

Die Idee hinter der Präsentation ähnlicher Artikel ist denkbar einfach. Die Analyse-Tools lernen, welche Artikel Sie besonders häufig anklicken und bieten Ihnen automatisiert passende Artikel an. Nun haben modische Artikel natürlich eine viel kürzere Lebensdauer, oft werden neue Kollektionen im 2-4 Wochen-Rhythmus herausgebracht. Die Rechenmaschine hat also gar keine Zeit, ausreichend Erfahrungen zu sammeln und das Ergebnis sind schräge Empfehlungen und Kleidungsstücke, die offensichtlich gar nicht zusammenpassen.

Dieses Problem ließe sich dadurch ändern, dass die Shop-Betreiber die ohnehin passend zusammengestellten Kollektionen in ihrem System bei der Kundenabfrage anbieten können – und das ganz ohne technischen Mehraufwand und schräge Empfehlungen.

Wie Sie es schaffen, dass die Kunden immer wieder gerne in Ihrer Filiale oder in Ihrem Online-Shop einkaufen – teilweise durch ganze einfache Tricks – zeigen wir Ihnen im neuen e-Commerce Weblog der dbu Unternehmensberatung. An dieser Stelle informieren wir Sie außerdem über die neuesten Entwicklungen im Bereich Online-Shops und e-Commerce. Schön, dass Sie da sind!

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