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Relativitätstheorie: Ein anderer Blick auf die bvh-Zahlen

Donnerstag, 17. März 2011

In den letzten Wochen wurden die aktuellen Branchen-Zahlen des Bundesverbands für Versandhandel (bvh) kontrovers diskutiert. Einerseits sah sich jede der verschiedenen Sparten als Gewinner. Gleichzeitig wurde bereits das absehbare Ende des Katalogversands verkündet.

Der Versandhausberater engagierte sich „Wider die Verwirrung in der Einzelhandelsstatistik“ und stellte fest, dass genaues Hinsehen nötig ist:

Ende letzter Woche verblüffte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit schlechten Zahlen für den Versandhandel: 2010 seit der Umsatz zurückgegangen. Wirklich? Laut Destatis hat der Versand- und Onlinehandel im vergangenen Jahr „real“ um 1,3 % an Volumen verloren. Demgegenüber hat der Einzelhandel insgesamt sich um 1,2 % verbessert. […] Diese Zahl weicht deutlich von den Hochrechnungen des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels ab. Der hatte im Dezember bereits ein Wachstum von 29,1 auf 30,3 Mrd. Euro angekündigt. Der Online-Umsätze allein erhöhen sich von 15,5 auf 18,3 Mrd. Euro.

Bei alldem sollte eine ganz wesentliche Zahl nicht aus dem Auge verloren werden. Sie lautet sieben. Nur etwas mehr als sieben Prozent des deutschen Einzelhandels entfallen auf den Distanzhandel in seinen verschiedenen Ausprägungen, ob Online, Katalog oder TV-Shopping. Ohne Zweifel, das relative Wachstum ist deutlich wahrnehmbar: fast 15 Prozent seit 2006, und der Trend setzt sich fort. Aber absolut betrachtet hat sich der Anteil nur um insgesamt einen Prozentpunkt auf 7,8 Prozent erhöht.

Anteil interaktiver Handel am Einzelhandel

Quelle: bvh / TNS-Studie 2010: Aktuelle Zahlen zum Interaktiven Handel

Die Branche neigt hier also leicht zur Nabelschau, wenn die einzelnen Detailverschiebungen ausführlich debattiert werden. Doch sollte die Gesamtdimension nicht aus dem Auge verloren werden: der Großteil der Käufe findet heute immer noch ganz klassisch im stationären Einzelhandel statt. In der e-Commerce Nische tut sich ohne Zweifel enorm viel, aber kommen diese technischen und Marketing-Innovationen auch wirklich bei Otto Normalverbraucher an?

Wir erinnern uns an den politischen Gipfel zum sogenannten Bio-Sprit E10. Die Spitzen von Politik und Wirtschaft berieten angespannt, wie sie denn der Bevölkerung die nötigen Informationen zur Verfügung stellen und Vorbehalte abbauen könnten. Dabei hätte ein simpler Blick ins Internet auf die dort reichlich vorhandenen Informationen genügt.

Wie passt das zum heftig publizierten Bild des allzeit vernetzten und rundum informierten, mit seinem Smartphone quasi organisch verwachsenen Online-Bürger, der alle Marketing-Strategien des Handels derzeit bevölkert? Die Realität ist wahrscheinlich banaler: für die breite Masse der Menschen ist die virtuelle Welt noch deutlich weiter weg, als es die Online und Social Media Experten gerne haben wollen (wobei wir uns da ja durchaus selber auch immer mal ertappt fühlen…).

Erfolgreiche Händler sollten also neben den innovativen Nischen immer auch den Mainstream im Auge behalten. Sonst laufen sie Gefahr, die echten Massen- und Umsatzwirksamen Trends zu spät zu erkennen.

 


Herausforderung für Versicherer – Schaffung qualifizierter Leads für den Außendienst

Donnerstag, 18. November 2010
Versicherungsunternehmen stehen vor mannigfaltigen Herausforderungen: geringes Wachstumspotenzial, steigende Kosten-Schaden-Quoten, hohe Anforderungen und Druck auf den Außendienst, flankiert von einem Vertrauensverlust der Kunden infolge der Finanz und Wirtschaftskrise

Lesen Sie hier den veröffentlichten Artikel von Simone Spiegels (dbu Unternehmensberatung) und Professor Dr. Ralf T. Kreutzer (Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin) im Marke 41 Magazin.

http://www.dbu.com/unternehmensberatung/download/Marke41-Herausforderung-fuer-Versicherer.pdf

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Newsletter September 2010 – Glaubwürdige Kundenkommunikation: Ein Drama in 3 Akten

Freitag, 24. September 2010

Unser neuer Newsletter schlägt einen weiten Bogen: von einem klassischen Drama in 3 Akten zur Datenschutznovelle bis hin zu den aktuellsten Trends von der dmexco in Köln.

Der rote Faden bleibt dabei unser wichtigstes Anliegen: Kundenorientierung im ganzen Unternehmen durch exzellente Prozesse und Inhalte umzusetzen. Als einfachen und wirkungsvollen Einstieg in diesen Veränderungsprozess stellen wir Ihnen außerdem unser Startpaket Kundenbindung vor.

Den Newsletter können Sie lesen unter:

http://www.dbu.com/unternehmensberatung/publikationen/newsletter-aktuell.php

Hier können Sie den Newsletter abonnieren:

http://www.dbu.com/unternehmensberatung/newsletter/

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

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Think small – Wie „etablierte“ Versandhändler Multichannel Marketing nutzen können

Donnerstag, 27. Mai 2010

Im ersten Teil unserer Mini-Blogserie über die Herausforderungen des Multichannel Marketings für Versandhändler schrieben wir bereits über die Gründe für den Rückgang der immer größeren Auflage und stärkeren Seitenzahlen z.B. bei Katalogen.

Im heutigen Teil widmen wir uns der Problemlösung für Versandhändler. Inspirierende Impulse erhielten wir dabei von Kevin Hillstrom, Chef des Beratungsunternehmens MineThatData. Hillstrom gab während der ECOM-Konferenz am 27. und 28. April 2010 in Berlin fünf Tipps für kleine Zahlen im Versandhandel.

  1. Prüfen Sie den „Mehrumsatz“ Ihres Onlineshops, indem Sie mehrere Kontrollgruppen mit nicht mehr als 2-3 Prozent der Kunden bilden und diese über den Zeitraum von einem Jahr über verschiedene Werbekanäle bzw. Kombinationen von Werbekanälen ansprechen.
  2. Schaffen Sie spezielle Strategien für jeden einzelnen Marketingkanal. Reagieren Sie anders auf Kunden, die nach Katalogzusendung per Telefon bestellen als bei Kunden, die nach der Zusendung online bestellen.
  3. Fischen Sie „Schnäppchen-Jäger“ aus Ihrem Kundenstamm und erstellen Sie ein eigenes Konzept für diese Kundengruppe, damit nicht alle Kunden auf die nächsten Rabatte warten.
  4. Besonders in den ersten drei Monaten bedarf der Neukunde besonderer Betreuung, um „am Ball“ zu bleiben. Entwickeln Sie daher ein separates Konzept für Ihre Neukunden.
  5. Wenn Sie Geld bei teuren Werbewegen wie Katalogen einsparen, können Sie die Einsparungen direkt re-investieren, z.B. in lukrative neue Vertriebskanäle und neue Techniken.

Über weitere Tipps und Tricks der „kleinen Schritte und kleinen Zahlen“ freuen wir uns jederzeit. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder schicken Sie uns einen Kommentar.

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Online-Shops ohne Mehrwert gegenüber Katalogen

Dienstag, 25. Mai 2010

Die „Funktionsvielfalt in e-Shops wirkt verkaufsfördernd“. Was viele Shop-Betreiber bisher schon vermuteten oder zumindest hofften, wurde durch eine Ende April 2010 veröffentlichte Studie der novomind AG gestützt. Durch rasant gestiegene technische Möglichkeiten stünden heute nicht mehr nur großen Online-Shops, sondern auch immer mehr kleineren Online-Plattformen hervorragende verkaufsfördernde Möglichkeiten zur Verfügung.

„Die technischen Möglichkeiten haben seit den Anfängen des E-Commerce in den 1990ern einen rasanten Sprung hingelegt. Eine detailgetreue Produktdarstellung und aufwändige Beratungsfunktionen stellen eine neue Dimension im E-Commerce dar“, schreibt Peter Wiedekamm, Technischer Vorstand der novomind AG. Sein Unternehmen befragte im November 2009 rund 200 Verantwortliche von Online-Shops und untersuchte exemplarisch 18 deutschsprachige e-Shops, deren Shopsystem innerhalb der letzten zwölf Monate neu aufgesetzt wurden.

Als besonders vertriebsunterstützende Werkzeuge ermittelte novomind dabei die Kaufberatung per Video, erweiterte Filterfunktionen bei der Suche sowie Web 2.0-Elemente.

Doch was bringen Ihnen die besten und innovativsten Videos, Filterfunktionen und Web 2.0-Elemente, wenn Sie darüber hinaus den Kundendialog weiterhin ignorieren? Ein spezieller Suchfilter oder eine tolle 3D-Ansicht mögen die potentiellen Kunden in der ersten Minute begeistern, aber einen echten Mehrwert bieten 3D-Bilder und Suchfilter noch nicht.

Eine ausführliche Kaufberatung, die auf sinnvollen Auswahlkriterien basiert, sowie ein umfassender Service vor und während und nach dem Kauf sowie sinnvoll und effektiv eingesetzte Web 2.0-Elemente, die die Kommunikation mit dem Kunden nachhaltig fördern (z.B. Fanseite bei Facebook) bieten für den Kunden auch in Zukunft einen größeren Mehrwert als die x-te Perfektionierung der Produktabbildung.

Achten Sie beim Kauf in e-Shops vermehrt auf die Funktionsvielfalt oder ist Ihnen ein umfassender Kundenservice wichtiger? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen.

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“Es gibt für alles eine App”

Freitag, 21. Mai 2010

Die neueste Werbung für Apples’ iPhone zeigt wieder einmal die erstaunlichen Möglichkeiten eines Smartphones. Auf dem Weg zum Flughafen wird der Stau dank ADAC-App umfahren, mit der Lufthansa-App wird ohne Schlangestehen am Flughafen eingecheckt und der Lieblingsfilm für die Kinder ist natürlich auch dabei. Doch stellen Apps dabei einen neuen Absatzmarkt dar?

Dieser Frage ging das Marktforschungsinstitut IFAK mit einer Umfrage im April 2010 nach. Hintergrund der Umfrage ist die nahezu Verdopplung der Kampagnen auf mobilen Endgeräten im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse lesen sich in der Pressemitteilung wie folgt:

„Für das Mobiltelefon optimierte mobile Webseiten und Apps sind hervorragend als Marketing- und Kommunikationstools geeignet. Aber auch hier gibt es Abstufungen…“

Die befragten Mobile Marketing Experten bescheinigen vor allem Mobile Payment (86 Prozent), Couponing (83 Prozent) sowie mobilen Anwendungen zum Preisvergleich (81 Prozent) eine „hervorragende bis gute Eignung für den mobilen Mark“.

Also noch nicht vollends ausgereift sehen die Mobile Marketing Experten dagegen die Produktvermarktung – und auf die kommt es letztendlich ja an. Lediglich etwas weniger als die Hälfte der Befragten sieht derzeit „hervorragende bis gute Erfolgsaussichten für Werbung im mobilen Web“. Noch schlechter sehen die Umfrageergebnisse für eine erfolgreiche Markeninszenierung aus (33 Prozent).

Zwar sind sich die Experten einig, dass die Erfolgsaussichten in den kommenden Jahren weiter steigen werden, die Frage ist lediglich, wie sich die Erfolge auf den Umsatz auswirken werden. Denn am Ende des Tages zählt nicht nur der Traffic, der über eine App oder mobile Webseite erzielt wurde, sondern die Conversion Rate und damit der Wandel vom Besucher zum Kunden.

Welche Erfahren haben Sie mit Apps für iPhone, Blackberry oder Android als Kunde oder Verkäufer gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Antworten.

 


Wenn der Kunde mehr erwartet

Mittwoch, 19. Mai 2010

Der stärkste Kontrast zu günstigen Online-Shops, in denen wir schnell (und günstig) im Internet einkaufen, sind die guten alten “Tante Emma”-Läden. Die Scheibe Wurst auf die Hand, die Frage der Verkäuferin nach den Kindern – viele von uns haben noch ganz besondere Erinnerungen an den kleinen Kaufmannsladen um’s Eck.

Was machte den Tante-Emma-Laden so interessant und reizvoll? Und hätte Tante Emma heute im Internet eine Chance? Im Folgenden finden Sie einige Überlegungen zum „Einkaufserlebnis im Tante Emma-Laden“:

  • Die Auswahl bei Tante Emma ist begrenzt
  • Tante Emma bietet mit persönlicher Ansprache ein tolles i-Tüpfchelchen
  • Tante Emma erinnert sich an den Kunden, wenn er wiederkommt
  • Der Tante Emma-Laden ist regional und nah
  • Bei Tante Emma stimmen Produkt und Service, dadurch entwickeln Kunden eine persönliche Bindung

Kundenbindung ist für Tante Emma keine Aktion, kein einstudiertes Programm, sondern eine Lebenseinstellung: Dem Kunden das Gefühl zu geben, “gut aufgehoben zu sein”. Doch wollen Kunden heutzutage – und vor allem im Internet – dieses Gefühl überhaupt noch erleben? Schließlich haben sich die Zeiten und die Bedürfnisse der Menschen geändert. Ist die Beratung á la Tante Emma noch wichtig, oder kommt es nur auf den Preis an („Geiz ist geil!“)? Landet und kauft der Kunde nur noch dort, wo er sein Wunschprodukt am günstigsten findet?

Aus diesen Gedanken entwickelt sich die Frage, welchen Mehrwert Kundenbindungs-Maßnahmen für den Kunden tatsächlich bieten. Gleichzeitig wollen wir herausfinden, wie sich die Prinzipien und die Philosophie der Tante-Emma-Läden (kennt jeden Kunden persönlich, kennt mehr als nur “Stammdaten”, erweitert das Sortiment nach individuellem Bedarf) auf die heutige Zeit übertragen lassen.

Unsere These:

Individual Marketing im Online-Handel bedeutet, die Philosophie der Tante Emma-Läden im Netz umzusetzen, um Kunden einen zusätzlichen Nutzen zu bieten!

  • Welche Prinzipien sind heute noch zeitgemäß und wie lassen sich diese auf die virtuelle Ladentheke übertragen?
  • Welche Chancen, welche Hindernissen sehen Sie in der Realisierung?

Bitte antworten Sie hier in Form eines Kommentars oder nutzen Sie unser Kontaktformular, wenn Sie die Antworten direkt an uns senden möchten.

 


Think small (Teil 1)

Dienstag, 18. Mai 2010

Immer höher, immer größer und immer besser – das ist nicht nur die Intention der Technik, sondern oft auch des Marketings. Angeregt durch einen Newsletter-Artikel von www.versandhausberater.de geht es uns heute um die Frage, wie der Versandhandel mit kleinen Schritten durchaus erfolgreicher werden kann.

Mit Sieben-Meilen-Stiefeln schritten die großen und mittelgroßen Versandhäuser in den vergangenen Jahren voran. Jedes halbe Jahr erschien ein neuer über hundert Seiten starker Katalog, immer passend zur Saison. Ob Otto, Neckermann oder diverse andere Modehäuser – der Briefkasten konnte schnell vollständig mit dicken Wälzern gefüllt sein.

Einer der Vordenker im Multichannel Marketing ist Kevin Hillstrom, Chef von MineThatData. Während der ECOM-Konferenz am 27. und 28 April 2010 in Berlin blickte Hillstrom in die Zukunft. Seiner Meinung nach, beruht die Zukunft nicht mehr auf den großen Zahlen und dieser Meinung schließt sich die dbu Unternehmensberatung an.

Die Gründe für den Rückgang des „immer höher, immer größer“ sind vielfältig. Zu den wichtigsten Faktoren gehören:

  • Die unveränderte Aufmerksamkeit des Kunden bei gleichzeitig wachsender Anzahl an Werbekanälen
  • Die enormen Kosten für hohe Auflagen bzw. stärkere Kataloge
  • Die sinkende Halbwertszeit von Werbemitteln
  • Die Eigeninitiative des Kunden: Er entscheidet, wann und welche Werbung er wahrnimmt

Kennen Sie noch weitere Gründe? Welche Erfahrungen haben Sie im Versandhandel gemacht. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kommentare zum Nutzungsverhalten von Katalogen, Mailings und direkten Werbeimpulsen. Lesen Sie in wenigen Tagen in unserem Weblog von den Lösungsmöglichkeiten, die Kevin Hillstrom für relevant hält.

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Alles neu macht der Mai

Mittwoch, 05. Mai 2010

Nicht nur unser neues dbu Blog startet in diesen Tagen voll durch. Passend zum Start in den Mai haben wir für Sie wieder unseren Newsletter mit vielen spannenden Informationen zusammengestellt. So muss Multichannel-Kommunikation sein: bequem per Newsletter-Abo bekommen Sie die neuesten Informationen direkt ins digitale Postfach. Und wenn Sie neugierig sind, dann schauen Sie doch regelmäßig in unserem dbu Blog vorbei.

Den Newsletter können Sie lesen unter:

http://www.dbu.com/unternehmensberatung/publikationen/newsletter-aktuell.php

Hier können Sie den Newsletter abonnieren:

http://www.dbu.com/unternehmensberatung/newsletter/

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Wie wir die Multichannel-Diskussion auf der E-Fashion erlebten (3)

Montag, 26. April 2010

Im dritten Teil unser Blogserie zu unseren Erlebnissen auf der E-Fashion im April 2010 in Frankfurt am Main möchten wir gemeinsam mit Ihnen überlegen, welche Anforderungen an die Unternehmensführung gestellt sein müssen, damit Sie in Ihrem Unternehmen erfolgreiches Multichannel-Marketing betreiben können.

Wie sieht eine kundenorientierte Unternehmensführung aus?

Die Vorträge und Praxisbeispiele der Referenten aus Unternehmen, die erste erfolgreiche Schritte im Multichannel-Handel absolviert haben, klangen allesamt sehr vielversprechend. Die Referenten machten vor allem eins deutlich: Es kommt nicht nur darauf an, dass Marketing und Vertrieb möglichst koordiniert arbeiten.

Auch die Bereiche Controlling, Merchandising und nicht zu vergessen die Personalentwicklung müssen in den Prozess des Multichannel-Handels einbezogen und daraufhin optimiert werden. Auf die Mehrkanalfähigkeiten der Mitarbeiter wird es in Zukunft immer mehr ankommen. Aus diesem Grund dürfen Sie den Bereich Personalentwicklung nicht aus den Augen lassen. Die Mitarbeiter müssen von ihrer Ausbildung und ihren Fähigkeiten her in der Lage sein, die Erwartungshaltung des Kunden kanal- und medienübergreifend zu erfüllen und ihn als zufriedenen Kunden ans Unternehmen zu binden.

Deshalb reicht es nicht aus, auf eine Änderung des Kundenverhaltens mit dem Aufbau eines zusätzlichen Verkaufskanals zu reagieren. Auch weiterhin gilt: Sie müssen die Basis des Erfolgs – Ihre guten Produkte und Dienstleistungen sowie deren Präsentation – beherrschen. Nur dadurch bieten Sie Ihren Kunden den größtmöglichen Service sowie eine optimale Kundenbindung.