Im dritten Teil unserer kleinen Blogserie über die Kundenbindung durch Newsletter zeigen wir Ihnen einen noch recht frischen Trend, der sich derzeit im WWW abzeichnet. Immer mehr Unternehmen kommunizieren über Soziale Netzwerke mit ihren Kunden und verzichten teilweise oder vollständig auf den Versand von Newslettern. Doch ist die Facebook-Fanseite eine gelungene Alternative?
Die Vor- und Nachteile von Pull- und Push-Kommunikation
Ohne in große Marketing- und Kommunikationsstrategien einsteigen zu wollen, ist es wichtig, dass Sie die Unterschiede zwischen dem Pull- und Push-Verfahren kennen.
- Beim Pull-Verfahren holen Sie sich als Nutzer und Interessent direkt die Informationen von der Website. Sie laden sich Flyer, Broschüren und Informationen aktiv von der Homepage herunter und treten damit aus Eigeninitiative in Kontakt mit dem Unternehmen.
- Der Newsletter-Versand beschreibt das klassische Push-Verfahren am ehesten. Sie erhalten Neuigkeiten und Produktinformationen in regelmäßigen Abständen direkt ins digitale Postfach oder den Briefkasten – ganz ohne Ihr Zutun.
Beim Push-Verfahren sind Sie als Kunde deutlich passiver, als beim Pull-Verfahren, wo Sie sich die Informationen wort-wörtlich „ziehen“.
Pull, Push oder lieber gleich Web 2.0?
Haben Sie Facebook schon für sich entdeckt? Sind Sie mit einem persönlichen Profil oder sogar schon mit einem Firmenprofil im weltweit größten sozialen Netzwerk vertreten? Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt und gründen Fan-Seiten bei Facebook. Ein spannendes Beispiel ist das Unternehmen neofonie aus Berlin, das einen deutschen iPad-Konkurrenten herstellt. Das Unternehmen verzichtet komplett auf Pressemitteilungen und Newsletter und informiert auch heute noch einzig und allein über seine Fan-Seite.
Für Computerhersteller und deren PC-affine Fangemeinde ist die Kommunikation über soziale Netzwerke mit Sicherheit eine gute Chance. Doch ließe sich dieses Interesse auch auf andere Branchen und deren Online-Shops übertragen? Was meinen Sie?