Archiv für die Kategorie ‘Online-Shops’

Auf Wiedersehen im E-Commerce!

Sonntag, 28. August 2011

Mit diesem Posting verabschiedet sich das dbu-Team und sein e-Commerce-Blog von Ihnen, liebe Leser! Wir blicken zurück auf anderthalb Jahre spannender Auseinandersetzung mit Themen rund um Online-Handel, Multichannel und Social Media Marketing. Wir haben uns über Ihre Feedbacks (sei es als Kommentar, per E‑Mail oder im persönlichen Gespräch) und den Dialog mit Ihnen immer sehr gefreut. Deshalb ist uns die Entscheidung, nach der Sommerpause nicht wieder mit regelmäßigen Artikeln ins Bloggen einzusteigen, auch nicht leicht gefallen. Strategische Veränderungen führen manchmal dazu, auch unliebsame Entscheidungen treffen zu müssen.

Dennoch hoffen wir sehr, Sie an anderer Stelle wiederzutreffen. Die (virtuelle) Welt ist ein Dorf und auch das Thema E-Commerce wird uns sicher weiter beschäftigen. Bis dahin stöbern Sie doch noch einmal durch über 100 Fachbeiträge in 2010 und 2011 und verschaffen sich einen Überblick in Sachen “Exzellenz in Kundenorientierung” á la dbu:

Blogserie zur Kundenwertsteuerung

Blogserie „Tante Emma im Einzelhandel“

Blogserie „Definition Multichannel“

Blogserie „Online-Shop des Monats“

Datenschutznovelle – ein Drama in 3 Akten

Interviews mit Shop-Betreibern & e-Commerce Fachleuten

Weitere beliebte Artikel aus dem dbu e-Commerce Blog aus 2010

Weitere beliebte Artikel aus dem dbu e-Commerce Blog aus 2011

Auf Wiedersehen im Netz und in der bunten Welt des Online-Handels,
Ihr Ralf Ziebula & Team der dbu Unternehmensberatung, Karlsruhe

 


Shop des Monats (Juli 2011): Fressnapf

Montag, 25. Juli 2011

Tierliebe ist etwas ganz besonderes – zumal sich deutsche Haustierhalter die Pflege und Ernährung ihrer Lieblinge jährlich eine ganze Menge Geld kosten lassen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands hat ermittelt, dass für Hund, Katze und Maus in den letzten Jahren rund 3,5 Milliarden Euro für Futter, Leinen, Leckerlis, Spielzeug und andere Accessoires über den Ladentisch gegangen sind. Diese beeindruckende Zahl nehmen wir zum Anlass und widmen uns im Zuge unserer monatlichen Serie „Shop des Monats“ dem Angebot von www.fressnapf.de.

Fressnapf bietet riesige Auswahl an Produkten rund ums Haustier

Deutschland liegt europaweit auf dem dritten Platz, was die Ausgaben für Pflege und Haltung der Haus- und Heimtiere angeht; Spitzenreiter ist nach wie vor Großbritannien und auf Platz zwei folgt Frankreich. Jeder, der ein Haustier hat, kennt mit Sicherheit auch eine Fressnapf-Filiale in seiner Nähe – deutschlandweit gibt es inzwischen über 1.000 stationäre Geschäfte. Aber auch im Online-Shop findet der Tierfreund alles, was das Herz begehrt.

Mit den nach Tierart sortierten Hauptkategorien Katze, Hund, Kleintiere, Vögel, Terra, Aqua und Teich sowie Frauchen und Herrchen, die übrigens auch noch durch gezeichnete Symbole gekennzeichnet sind, hat Fressnapf einen leichten Einstieg in die weiteren Rubriken geschaffen. Die Produkte werden nun nach intuitiven Kategorien „Füttern“, „Spazieren gehen“, „Anziehen“, „Pflegen“ usw. sortiert, zu denen es darüber hinaus viele nützliche Tipps zu entdecken gibt. Auf den angeschlossenen Unterseiten und im Ratgeber erfährt der Besucher Wissenswertes aus allen Bereichen der Tierhaltung.

Neben der direkten Recherche im Online-Shop ist es natürlich auch möglich, den jeweils aktuellen Katalog online zu durchblättern. In gedruckter Form liegt er in allen Fressnapf Filialen ebenfalls kostenlos zum Mitnehmen bereit. Wer auf der Suche nach dem für ihn nächstliegenden Geschäft ist, hat über die Marktsuche einen leichten Zugang, die Adresse und Anfahrt herauszufinden.

Die optische Aufmachung des Shops spricht auf den ersten Blick an – ein auffälliger Teaser informiert zeitlich im Wechsel über aktuelle Angebote. In der Community kann der interessierte Tierfreund sich mit Gleichgesinnten austauschen. Leider gibt es auf der Seite keine Hinweise, ob das Unternehmen bereits Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter nutzt – hier scheinen die Nachbarn aus Österreich, Schweiz und Ungarn (!) die Nase vorn zu haben:

Ausgewiesene Vorteile des Online Shoppings für Kunden von Fressnapf sind auf der Startseite ausgelobt, dazu gehören fünf Prozent Willkommens-Rabatt sowie flexible Bezahlarten und eine kostenlose Rückgabe der bestellten Produkte. Eine Anbindung an eine Tierapotheke (VfG Versandapotheke) und die Agila als Partner im Bereich Versicherungen für Tiere bieten dem Nutzer einen echten Mehrwert.

Tierfreunde bestellen auch online

Fressnapf war zunächst als Einzelhandelsgeschäft im Rheinland geplant, im Laufe der Zeit entwickelte sich das Unternehmen für Tiernahrung und -bedarf zum größten Anbieter, auch im europäischen Ausland. 1990, mit seinem ersten Ladengeschäft in Erkelenz, legte Torsten Toeller den Grundstein für die heutige Fressnapf Handelsfachkette. Futter, Pflegeprodukte, Spielzeug und allerlei Witziges für Haustiere – ganz nach amerikanischem Vorbild – konnten die Kunden bereits kaufen. Der Erfolg der Ladengeschäfte liegt im klaren Konzept des Firmengründers: Eine große Auswahl an verschiedenen Produkten auf einer riesigen Fläche ansprechend angeboten, günstigste Preise und immer eine kompetente Fachberatung für alle Haustierarten.

So hat es das Unternehmen bis ganz an die Spitze geschafft und auch bereits erweitert. Märkte mit Lebendtierabteilungen, die sich nun Fressnapf XXL nennen, greifen den herrschenden Trend des Erlebnisshoppings auf und bieten dem Kunden nun die ganze Tierwelt Live zum Anfassen. Ergänzenden Service, wie beispielsweise der Hundefriseur und die Tierarztpraxis direkt in die Märkte integriert, sollen Zwischenstationen auf dem Weg zum Komplettanbieter für alles was, mit dem Haustier zu tun hat, sein.

Der Erfolg der bisher gewählten drei Vertriebskanäle – stationäre Ladengeschäfte, Katalog-Versandhandel und ab 2009 der Online Shop – unterstreicht das gewählte Konzept des Firmeninhabers Torsten Toeller. Darüber hinaus ließen offizielle Stellen Fressnapf und auch dem Unternehmensgründer schon Preise für das gute Geschäftsmodell überreichen. 2009 war es der „Preis für Wirtschaftskommunikation“ und eine Auszeichnung für das „Drittbeste Franchise-System Deutschlands“.

Über Fressnapf

Das Unternehmen Fressnapf Tiernahrungs GmbH ist eine Franchise-Kette mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Krefeld. Fressnapf ist mit über 1100 Fachmärkten (davon 750 in Deutschland) und über 8000 Mitarbeitern in ganz Europa die größte Fachmarktkette für Tiernahrung und alles rund ums Tier. Im Jahr 2009 betrug der Umsatz rund 1,2 Milliarden Euro. Der damals erst 24 Jahre alte Torsten Toeller eröffnete seinen ersten Fachmarkt für das Haustier 1990 nach amerikanischem Vorbild in Erkelenz. Fressnapf firmiert in nicht-deutschsprachigen Ländern oft unter anderem Namen: „Maxi Zoo“, „Jumper“ und „Zoomart“ sind unseren europäischen Nachbarn geläufig.

 


Shop des Monats (Juni 2011): refashion

Dienstag, 21. Juni 2011

Nicht erst seit „Sex in the city“ steht fest, dass Frauen mit ihren Freundinnen jedes Geheimnis teilen. Das gilt natürlich erst recht für die Bereiche Mode, Accessoires und ganz besonders für Schuhe! Mit dem neuen Online-Shop refashion möchte die Otto Group erstmals den Durchbruch im Bereich Social-Shopping schaffen. Er richtet sich gezielt an junge, modebewusste Frauen zwischen 20 und 29 Jahren und bietet alles, was die Modewelt für diese Zielgruppe so ungemein attraktiv macht. So gibt es beispielsweise ein umfangreiches Angebot an aktueller Mode, von Freizeitbekleidung über Bademode und Dessous bis hin zur Abendgarderobe ist alles im Angebot. Auch eine große Auswahl an Schuhen, Stiefeln und Pumps sind im Sortiment vertreten sowie zahlreiche Accessoires wie Taschen, Schmuck, Schals und Tücher, Sonnenbrillen, Gürtel und Uhren.

Der Online Shop bietet alle erdenklichen Marken der hippen Modewelt und setzt gezielt auf ein junges und frisches Design. Ob sportlich und lässig mit Puma, Nike und Billabong oder mit mehr Life-Style Charakter durch Marken wie Bruno Banani, Codello und forty degrees. Der neue Onlinehändler refashion.de hat über 60 namhafte Trendmarken im Angebot und bietet für jeden Style und für jeden Geschmack das passende Outfit an.

Social-Shopping auf refashion.de

Das Besondere am neuen Otto-Shop ist die Einbindung von Social Media Anwendungen. Das Ziel dabei ist, das gemeinsame Einkaufserlebnis und die gegenseitige Modeberatung auch beim virtuellen Einkaufsbummel zu ermöglichen. Dazu hat refashion umfangreiche Tools  des sozialen Netzwerks Facebook integriert. So können sich die Kunden mit ihrem Facebook-Konto anmelden und über die Chatten & Shoppen Funktion zum Online-Shoppen verabreden. Dadurch ist es möglich, einzelne Artikel gemeinsam zu betrachten und gegenseitig zu kommentieren.

Um das gemeinsame Shopping-Erlebnis zu komplettieren, ist es möglich, sich über die Chat Funktion gegenseitig zu beraten und Modetipps auszutauschen. Außerdem hat jeder Artikel einen eigenen „Gefällt mir”-Button, so ist es ein leichtes, die Lieblingsartikel direkt auf Facebook zu leiten und sich anschließend mit den Freundinnen darüber auszutauschen. Auch die Chat’n'Shop-Funktion ist benutzerfreundlich direkt neben den Artikeln integriert, so dass es mit nur einem Klick möglich ist, in den Chat einzusteigen und sich von seinen Freundinnen beraten zu lassen.

Besonders interessant ist, dass in Kooperation mit smatch.com einige Artikel auch direkt auf der Facebook-Fanpage auszuwählen sind. Jedoch wird dabei der Kunde wieder automatisch auf refashion.de geleitet, um den Bestellvorgang abzuschließen. Zwar ist das neue Social-Shopping in erster Linie auf Facebook ausgelegt, dennoch lässt sich jeder Artikel mit nur zwei Klicks auf jedes andere soziale Netzwerk weiterleiten. Egal ob Twitter, StudiVZ oder XING – refashion ist mit einer Vielzahl an Social Media Anwendungen kompatibel. Als besonderen Anreiz bietet der Shop sogenannte Pins an, die als eine Art Auszeichnung anzusehen sind. Die Pins erhalten die Kunden für verschiedene Aktivitäten auf refashion.de und profitieren so von Rabattaktionen und Gutscheinen. Als Zusatzoption lassen sich die gesammelten Pins auch auf dem eigenen Facebook Profil anzeigen.

Refashion bietet Rundumservice

Der neue Online Shop aus der Otto-Gruppe setzt nicht nur auf die neuen Social-Shopping Möglichkeiten, sondern möchte auch mit dem bei Otto gewohnt umfangreichen Serviceprogramm überzeugen. So gibt es eine extra Rubrik, in der refashion.de immer die neuesten Modetrends vorstellt und den Kunden gleichzeitig die passenden Produkte zum Trend vorschlägt. Produkte, die mit einem Kleiderbügel Symbol versehen sind, verschickt refashion im Hängeversand staubgeschützt und knitterfrei. Damit ist garantiert, dass das Abendkleid in perfektem Zustand und sofort ausgehfertig beim Kunden ankommt.

Gerade durch die Schlichtheit bietet der Shop eine gute Übersicht. In der obligatorischen Suchfunktion lassen sich Suchkriterien wie Marke, Farbe, Preis und Stil eingeben, um die gewünschten Artikel noch schneller finden. Außerdem brauchen sich die Kunden von Otto.de oder Schlafwelt.de nicht extra bei refashion.de anzumelden – sie können ganz einfach ihre bestehenden Konten nutzen und sich mit denselben Zugangsdaten einloggen. Bei Fragen zum Kundenkonto, zu Angeboten oder sonstigen Angelegenheiten stellt refashion.de eine 24-Stunden-Servicehotline zur Verfügung, die 365 Tage im Jahr zu erreichen ist. Wer also mal wieder nachts um 2 Uhr mit seinen Freundinnen auf Kleidersuche gehen möchte, stehen bei refashion wirklich alle Wege offen.

Über refashion / Otto Group

Der Onlineshop refashion.de soll sich unabhängig von der Otto Group am Markt etablieren, jedoch bleibt der Shop immer noch Teil der Marke Otto. Die Otto Group ist nach Amazon der zweitgrößte Online-Händler der Welt. Das Unternehmen bietet neben dem Versandhandel auch Finanzdienstleistungen und verschiedene Dienstleistungen im Bereich Service an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Otto erstmalig einen Umsatz über der zwei Milliarden Euro Grenze. Dabei sollen zwei Drittel des Umsatzes über die zahlreichen Online-Shops erzielt werden.

| Kommentare: 0

 


Shop des Monats (Mai 2011): Javari

Montag, 30. Mai 2011

Der Handel mit Mode und Schuhen erlebt im Internet zurzeit großen Zuwachs. Neben den bekannten Einkaufsplattformen wie Zalando oder Mirapodo vom Otto Konzern, will jetzt der weltweit größte Internet-Händler Amazon im Mode- und Schuhgeschäft kräftig mitmischen. Hat doch schon Paolo Nutini in dem Hit „New Shoes“ aus dem Jahr 2008 überzeugend besungen, dass die Welt in neuen Schuhen besser ausschaut, attraktiver und schöner ist! Besonders die Damenwelt muss sich mit diesen Argumenten nicht erst davon überzeugen lassen, dass der Kauf von neuen Schuhen ein echt unbeschreibliches Erlebnis sein kann. Amazon hat mit seinem neu eröffneten Online-Schuhshop Javari eine direkte Konkurrenzplattform geschaffen und sagt Zalando, Mirapodo und Co. den Kampf an.

Javari bietet Schuhe und Taschen in riesiger Auswahl

Javari möchte durch seine extrem große Auswahl an hochwertigen Markenschuhen und Taschen in vielen Varianten die Konkurrenz ausstechen. So befinden sich schon zum Start weit über 8.500 Schuh- und Handtaschenmodelle von über 180 Marken im Shop und dabei erweitert sich das Sortiment kontinuierlich weiter. Die Kunden finden vom Gummistiefel über den Sportschuh bis hin zum Designer-Pumps alles, was Frauenherzen höher schlagen lässt. Dabei ist das Angebot natürlich auch auf Herrenschuhe sowie Kinderschuhe ausgelegt. Neben dem Schuhsortiment sind auch diverse Taschen in allen erdenklichen Formen und Farben bei Javari erhältlich: Die klassische Aktentasche für den Herrn oder edle Handtaschen für die Dame. Die Auswahl des neuen Online-Shops weiß wirklich zu überzeugen – Schuhe und Taschen sowie Geldbörsen oder Rucksäcke stammen ausschließlich von namhaften Markenherstellern, die für Top-Design und hochwertige Qualität stehen.

Javari mit einmaligem Kundenservice

Sehr bemerkenswert ist, dass bei Javari die Lieferung innerhalb Europas grundsätzlich kostenlos ist. In den meisten Fällen erhalten die Kunden aus Deutschland und Österreich ihre Ware bereits am nächsten Tag. Außerdem ist es möglich, die Produkte als Geschenk zu einer beliebigen Lieferadresse zu verschicken. Als besonderes Extra bietet Javari für unbenutzte Ware eine kostenlose Rückgabe innerhalb von 365 Tagen an.

Eine zweiwöchige Tiefpreisgarantie gewährleistet dem Kunden immer den günstigsten Warenpreis. Denn wenn innerhalb der 14 Tage ein gekauftes Produkt in einem anderen Online Shop oder bei Javari selbst günstiger im Angebot ist, so erstattet Javari den Differenzbetrag zurück.

Äußerst praktisch für Kunden von Amazon: Sie müssen sich nicht extra neu registrieren. Bei Javari können die Kunden ganz einfach mit ihrer E-Mail Adresse und ihrem Amazon Passwort auf Shoppingtour gehen. Ebenso ist es möglich, dass Kunden ihre Amazon-Gutscheine auch bei Javari einlösen. Für alle Fragen hat Javari einen telefonischen Kundenservice eingerichtet, der täglich zwischen 6.00 und 24.00 Uhr zu erreichen ist.

Eine Webseite, die zum Shoppen einlädt

Javari hebt sich mit seinem edlen Webdesign besonders hervor, aber auch auf die Benutzerfreundlichkeit haben die Betreiber besonderen Wert gelegt. So ist es gar nicht schwer, sich in der riesigen Auswahl an Schuhen und Taschen zurecht zu finden. Die Kunden können verschiedene Suchkriterien auswählen, um ihr Wunschmodell zu finden. Beispielsweise können die Käufer nach Marke und Schuhart, Größe, Farbe und Preis, sowie Absatzhöhe und Weite filtern. Natürlich finden sich auf der Detailseite zu einem Schuh oder einer Tasche auch Informationen zum Material, zu den Maßen und zur Passform. Mit einer Zoom-Funktion können die Kunden auf den Produktbildern jedes noch so kleine Detail sehen und so alles genau unter die Lupe nehmen. Außerdem gibt es eine zusätzliche Shoppinghilfe in Form von Kundenrezensionen. So können die Käufer nach jeden Kauf Meinungen und Bewertungen abgeben, beispielsweise ob die Größen zu klein ausfallen oder ob die Schuhe besonders bequem sind. So trägt jede Meinung und jede Bewertung zu einer unabhängigen Gesamt-Produktbeschreibung bei.

Über Javari

Javari ist als neues Tochterunternehmen vom Online-Riesen Amazon gegründet und stellt eine eigenständige Marke dar. Der Name Javari stammt von dem gleichnamigen Fluss, der in den Amazonas mündet. Vor dem Start in Deutschland hat sich Javari seit 2009 schon in Japan bestens bewährt, danach folgten England und Frankreich. Und jetzt, zwei Jahre nach dem Start in Japan, können sich endlich auch deutsche Kunden an dem Online-Shop für hochwertige Schuhe und Marken-Taschen erfreuen.

| Kommentare: 0

 


Shop des Monats (April 2011): 7trends

Mittwoch, 27. April 2011

Gerade im Frühjahr haben die meisten von uns Lust auf etwas Neues: Ob es neue Gartenmöbel, frische Pflanzen für die Wohnung oder die Terrasse oder einfach ein neuer Look für sich selbst ist. Dazu gehört natürlich auch neue Kleidung, in der wir jetzt durch die Stadt oder den Park spazieren möchten und so topp gestylt noch lieber im Straßencafé sitzen und einen Latte Macchiato trinken. Wer schon immer mal wie ein Star gekleidet sein wollte, dem sei der Online-Shop 7trends.de empfohlen. Hier lassen sich die Kleidungsstücke und Accessoires shoppen, die Sie wirklich zusammentragen können – genau so wie es die internationalen Stars vormachen! Im Shop gibt es passende Vorschläge für viele Looks, so fällt das Zusammenstellen der passenden Kleidung selbst denjenigen leicht, die vielleicht ansonsten kein Händchen für einen modernen Look haben.

7trends – der Online-Shop mit eigener Moderedaktion

Das besondere am Online-Shop 7trends ist, dass dahinter modebegeisterte Redakteure stehen, die laufend neue Anregungen und Tipps zu den aktuellsten Trends in der Modewelt geben. Sie sind für die Kunden ständig auf der Suche nach neuen Styles und lassen sich durch die internationalen Fashionshows auf der ganzen Welt inspirieren. So ein trendorientierter Online-Shop kann nur funktionieren, wenn die Menschen, die im Hintergrund arbeiten, absolutes Herzblut in ihre Arbeit stecken und so den Besuchern der Website täglich ein einzigartiges Modeerlebnis bieten. Wenn dann auch noch die Umsetzung so einen Spaß macht, wie mit dem virtuellen Fashion-Magazin zum Blättern, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Den modeinteressierten Käufer erwartet bei 7trends eine tolle Auswahl an verschiedenen hochwertigen Marken, die selbstverständlich übersichtlich angeordnet sind und jeden zu seinem Wunschprodukt führen. Haben Sie ein Kleidungsstück in die engere Wahl genommen und lassen sich die Details anzeigen, sind auf der Seite gleich die passenden Vorschläge an weiterer Kleidung oder Accessoires, um den gewünschten Look zu vervollständigen. Gerade die einfache und leicht zu bedienende Zoom-Funktion sticht heraus. Zusätzlich gibt es eine praktische Suchfunktion, die die Orientierung im Shop wesentlich erleichtert. Ein Moderedakteur gibt auch gleich Styling-Tipps für das ausgewählte Produkt; selbstverständlich können Sie auch auf den ersten Blick den Preis für die anderen Produkte sehen und so selbst entscheiden, ob die vorgeschlagenen Waren für Sie interessant sind. Die jeweilige Artikelbeschreibung ist sinnvoll und auch die Pflege- und Detailbeschreibung des Artikels enthält wichtige Informationen.

Die Lieferung innerhalb von Deutschland ist kostenlos; lediglich bei der Zahlungsart „auf Rechnung“ entstehen 3,95 Euro Liefer- und Bearbeitungskosten – eine Summe, die aber durchaus im Rahmen der üblichen Lieferkosten liegt. Die Rücksendungen von Waren sind – ganz unabhängig von der Zahlungsart – immer kostenfrei. Beratung und Support erfährt der Kunde am Telefon oder per E-Mail schnell und unkompliziert. Auf der Webseite lässt sich jederzeit der aktuelle Stand der Bestellung einsehen und die Versandinformationen über einen vorgesehenen Versandstatus beim Logistikpartner DHL einholen.

In dem speziellen Bereich „Fashion Guide“ stellt das 7trends einen umfangreichen Informationsservice rund um das Thema Mode bereit. Schnelle, kurze Infos über aktuelle Trends, eine Erklärung zu bestimmten Fachbegriffen sowie interessante geschichtliche Hintergründe und Unterschiede bei verschiedenen Materialien oder Schnitten vermitteln den Kunden die Kompetenz des Modeteams. Die Berater geben Styling-Tipps und zeigen einige Modelle der jeweiligen Trends mit weiteren Kombinationsmöglichkeiten auf.

Die Spezialisten für angesagte Looks

Der Online-Shop von 7trends.de bietet – neben einem großen Angebot an Modeartikeln und Accessoires sowie Schuhen und Schmuck – soviel nützliche Informationen, dass der modebegeisterte Kunde stundenlang verweilen kann und so mit Sicherheit seine Modefavoriten findet. Die Lieferung der bestellten Waren erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen; jeder Kunde kann von einem 14-tägigen Umtausch- oder Rückgaberecht Gebrauch machen.

Das junge Berliner Unternehmen setzt so ganz auf den modernen Zeitgeist einer Internet affinen Zielgruppe. Immer die neuesten Trends und Styles und ein Angebot, welches ständig aktualisiert ist und so genau die Produkte bietet, die der modebewusste Kunde erwartet. Die Gründungsväter des Shops, Geschäftsführer Jochen Heemann und der Geschäftsführer Sebastian Sieglerschmidt, verfolgen mit 7trends das Ziel, den Kunden die Möglichkeit zu bieten, sich täglich aufs Neue in jeder Situation in einem schönen stylishen Outfit zu präsentieren. Ganz egal, ob es der professionelle Business Look sein soll oder der Glamorous Style für eine lange Partynacht.

In der Rubrik „Shop by Look“ steht den Kunden ein besonderer Service zur Verfügung, indem ihnen komplette Outfits in verschiedenen Rubriken präsentiert werden: Look nach Anlass ob für den (Büro-) Alltag oder für besondere Gelegenheiten, Looks nach Stilrichtung von modern bis klassisch und sportlich, sowie Mitarbeiter-Looks: Hier haben die 7trends-Mitarbeiter je 9 bis 16 verschiedene persönliche Outfits zusammengestellt. Auf der ersten Seite wird wöchentlich wechselnd der „Look of the Week“ präsentiert. Einziges Manko aus Sicht der Männer ist vielleicht, dass in allen Rubriken nur Outfits für die Damenwelt präsentiert werden. Nur in der Rubrik „Mitarbeiter-Looks“ ist unter den 15 dort vorgestellten Looks das einzige männliche Model im 7trends-Team zu finden.

Neben der Präsentation verschiedener Styles und Kombinationsmöglichkeiten, werden hier geschickt die Mitarbeiter von 7trends mit eingebunden. So präsentiert sich der Shop mit den Menschen, die sonst nur im Hintergrund bleiben. Auf der Seite „Über uns“ werden zudem weitere Gesichter vorgestellt, die hinter den Shop-Kulissen die Fäden ziehen.

7trends setzt auf Multichannel-Marketing im Social Media Bereich

Bereits über 5.700 Personen gefällt 7trends auf Facebook und es werden täglich mehr! Das Unternehmen hat bereits erkannt, dass in Zeiten des Web 2.0 die Sichtbarkeit in den Sozialen Netzwerken wichtig ist und sich so auch neue Kunden generieren lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass 7trends mit einer speziellen Anwendung dafür sorgt, dass die Kunden beim Shoppen sparen können: Wer einen Pinnwandeintrag postet, bekommt 5 Prozent vom Rechnungsbetrag abgezogen. So wird die virale Mundpropaganda noch attraktiver.

Auch bei Twitter sind die Administratoren damit beschäftigt, die über 3.600 Follower mit neuen Informationen, nützlichen Details und tollen Angeboten zu versorgen. Im eigenen Blog The Tailor informiert 7trends die Benutzer ebenfalls über Neuheiten und andere interessante Themen aus der Modewelt. Außerdem lassen sich über den Blog breitgefächert neue Kontakte aufbauen, die sich auch zu Kunden generieren lassen.

Den Betreibern des Online-Shops ist wichtig, dass ihre Mode bezahlbar bleibt und die Kunden Spaß am Einkaufen haben. Deshalb wollten sie einen Verkaufskanal aufziehen, in dem beide Komponenten miteinander verbunden sind: Eine hochwertige Präsentation, die dem Kunden einen echten Mehrwert bietet sowie angesagte Mode von Markenherstellern, die trotzdem erschwinglich ist. Dafür dass 7trends erst seit Weihnachten 2008 online ist, haben die Gründer schon viel erreicht – natürlich auch im Sinne der optimalen Kundenorientierung.

 


Vente-Privee nun auch als Fulfilment Dienstleister aktiv!

Donnerstag, 07. April 2011

Zu den Bestandteilen der Wertschöpfungskette im e-Commerce gehören neben dem Aufbau und der Gestaltung der Shop-Plattform:

  • die Sortimentierung (Angebot erstellen, Preispolitik)
  • das Online-Marketing
  • das Fulfilment in den Bereichen Bestellbearbeitung und Logistik.
  • die Analyse und Steuerung der Kundenprozesse.

Während einige Anbieter die Umsetzung der einzelnen Teilleistungen selbst erledigen (oder dafür eigene Tochtergesellschaften gründen), werden sie doch häufig auch an externe Dienstleister ausgelagert (bis auf die Sortimentierung, die als Kernkompetenz des Anbieters zu betrachten ist). Dies bietet vor allem für Neu-Einsteiger im Online-Geschäft eine ganze Reihe von Vorteilen; schließlich wollen viele Unternehmen keine großen Investitionen für ihre Online-Shops tätigen, ohne genau abschätzen zu können, ob dieser neue Kanal überhaupt erfolgreich läuft.

Insbesondere im Bereich des Fulfilments haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Dienstleister etabliert, die das operative Geschäft für Webshops komplett übernehmen. Mit dem französischen Shopping-Club vente-privee.com erweitert der nächste große Player mit der Gründung der Digital Commerce Factory seinen Service. So lässt der „Vater aller Shoppingclubs“ andere Unternehmen von seinem Know-how profitieren und erschließt sich gleichzeitig ein lukratives Geschäftsfeld:

„Der französische Shopping-Club bietet anderen Unternehmen, egal aus welchem Bereich, ein ganzes Portfolio der unterschiedlichsten B2B-Dienstleistungen an, angefangen von der Konzeption und dem Management einer eCommerce-Plattform, der Produktion von audiovisuellem Inhalten wie etwa der Herstellung von digitalen Katalogen, über das Marketing bis hin zur Logistik und dem Kundenservice. Dabei kann das Unternehmen selbst entscheiden, welchen Baustein es in Zusammenarbeit mit vente-privee.com umsetzen lassen möchte.“

Erfolgreiche Online-Player als Fulfilment-Dienstleister

In der gleichen Verlautbarung heißt es, dass bereits drei Unternehmen die Gestaltung ihres e-Commerce Auftritts durch vente-privee.com bzw. der Digital Commerce Factory umsetzen lassen – zehn weitere haben schon Interesse bekundet, die professionellen Services ebenfalls nutzen zu wollen:

„Auch im Bereich Mitgliederbetreuung hat vente-privee sich selbst hohe Standards verordnet und den Kundenservice nicht ausgelagert, sondern operiert inhouse. 110 Mitarbeiter in verschiedenen Länderteams beantworten pro Monat rund 100.000 eMails und Anrufe in fünf verschiedenen Sprachen. In Sachen Marketing bieten Marketing Analysten eine Strategieberatung mit modernsten Methoden.“

Damit bietet das französische Unternehmen neben der klassischen Fulfilment-Dienstleistung auch verschiedene Leistungen zur optimalen Produkt-Präsentation im E-Shop an. Sein Vorteil liegt sicherlich darin, dass der Anbieter als ein bekannter europäischer Player und Marktführer unter den Shopping-Clubs bekannt ist. Für seine Kompetenzen muss vente-privee.com nicht werben, da hinter seinen Dienstleistungen ein bereits sehr erfolgreicher Online-Händler steht.

Viele Unternehmen wünschen sich einen so „starken“ Partner an ihrer Seite, da Ihnen neben dem Know-how manchmal einfach die Erfahrung fehlt, wie sich der Kanal Online-Versand entwickelt. Dazu kommt die Vorstellung, dass man einem Dienstleister kündigen kann, der Aufbau einer eigenen Shop-Infrastruktur aber Geld und Ressourcen bindet. Wenn gerade stationäre Händler ihre virtuellen Bemühungen häufig unter der Prämisse starten: „Alle anderen sind auch online, dann müssen wir wohl auch …“ wollen sie den Einsatz möglichst solange gering halten, bis der Online-Shop lukrativ ist. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang der Beitrag „Müssen stationäre Händler einen Online-Shop haben?“ im Forum von Channel Partner.

Die Abrechnungsmodelle der Fulfilment-Unternehmen sind unterschiedlich, gängig war bisher die Abrechnung nach erbrachter Leistung. In letzter Zeit kann man hören und lesen, dass vermehrt ergebnisorientierte Modelle zum Einsatz kommen, d.h. der Fulfilment-Dienstleister ist verantwortlich, den Online-Shop im Rahmen der vereinbarten Konditionen wirtschaftlich zu betreiben. Durch die Beteiligung am Ergebnis, wird somit auch ein Teil des Risikos ausgelagert.

Der Artikel „Konzentration auf Kernkompetenzen mittels Fulfilment“ beleuchtet auch noch einmal die Vor- und Nachteile des ausgelagerten Bestell- und Logistikapparats. Hier möchten wir kritisch ergänzen, dass sich nach unserer Erfahrung beim Einsatz externer Dienstleister oftmals die Multichannel-Synergien nicht ausschöpfen lassen. Auch im Bereich Analyse und Steuerung wird häufig nur sehr begrenzt auf den Kanal e-Commerce geschaut, so dass im Mix der unterschiedlichen Kanäle keine übergreifende Kundensteuerung möglich ist. Hier setzt das Beratungsangebot der dbu an, was wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen …

Weitere e-Commerce Dienstleister im Bereich Fulfilment

  • Baur Fulfillment Solutions
  • defacto
  • DePauli AG
  • DHL
  • Dohmen Solutions, Logistics & Services
  • Erdt Concepts *
  • Fiege
  • fortuneglobe GmbH
  • Fulfillment by Amazon (FBA)
  • Hermes
  • Intershop
  • NETRADA
  • PVS

* ergänzt am 06.05.2011

 


Shop des Monats (März 2011): engelhorn

Dienstag, 15. März 2011

Die ersten schönen Tage im neuen Jahr ziehen uns wieder in die Natur hinaus, ob ein Spaziergang an der frischen Luft oder der Jogginglauf im Park – der März macht wieder Lust auf Bewegung im Freien! Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Monat in unserer Reihe „Shop des Monats“ die Website des Modeunternehmens engelhorn aus Mannheim vorstellen. Das Unternehmen des Textil- und Sporteinzelhandels ist eine der bekanntesten Adressen in der Rhein-Neckar-Region, nicht nur in Sachen Sportfashion und Sportartikel.

engelhorn -- in Mode ganz groß

Das Modehaus engelhorn verbindet die lange Tradition des Textileinzelhandels mit einer Modernität, die den Nerv der Zeit genau zu treffen scheint. Modeliebhaber finden im Kaufhaus engelhorn Mode im Quadrat genau die Designermode, die im Trend liegt. Ein breites Markenspektrum bietet den Modeverwöhnten die verschiedensten Labels zur Auswahl. Ob Casual-Style oder Mode der Luxusklasse – hier kommen die modebewusste Dame und der sportbegeisterte Herr auf ihre Kosten. Ergänzt wird das Kaufhaus in Mannheim um ein Sporthaus, das Wäschehaus und ein jugendliches Trendhouse für Jeans- und Freizeitmode.

Im Rhein-Neckar-Zentrum im Viernheim hat engelhorn im Jahr 2002 die erste Sportgeschäft-Filiale außerhalb Mannheims als sogenannte „Active Town“ eröffnet. In den darauffolgenden Jahren kam eine Abteilung für Accessoires und Taschen hinzu, ein Tommy Hilfiger Store sowie der sagenhafte mehrstöckige Boss Store. In den obersten Stockwerken des Haupthauses bewirtet engelhorn seine Kunden seit 2006 im eigenen Restaurant Le Corange.

Der Online Shop www.engelhorn.de bietet ein breit gefächertes Angebot in Sachen Mode und Sport und das mit vielen bekannten Marken. Außerdem finden Interessierte auch reduzierte Schnäppchen aus den vorgenannten Bereichen, da lohnt es sich, einmal zu stöbern. Eine gute Übersicht der Navigation ist bereits durch die verschiedenen Farben für die einzelnen Bereiche des Online Shops gewährleistet; auch die wichtigsten Unterkategorien lassen sich so optimal zuordnen.

Die Darstellung der angebotenen Waren ist gut und der Kunde erfährt auch sofort, ob beispielsweise die von ihm gewünschte Jacke in seiner Größe vorrätig ist und wann sie geliefert wird. Der Versand ist übrigens generell kostenfrei, ebenso wie die Retour von Waren, die der Kunde doch nicht behalten möchte. Weiterhin fällt angenehm auf, dass bei engelhorn eine komfortable Zahlung per Rechnung möglich ist. Im engelhorn Online Shop gibt es keinen Mindestbestellwert, allerdings lassen sich erst Lieferungen ab einem Bestellwert von 25 Euro versandkostenfrei verschicken.

engelhorn mit eigenem Spot auch im TV

Im Online Shop können nun auch Kunden deutschlandweit die Welt des Modeunternehmens engelhorn mit rund 22.000 Artikeln kennenlernen und sich ganz einfach und bequem von zu Hause oder unterwegs über die neuesten Trends und Styles informieren und diese bestellen. Anfang Januar 2011 schaltete das inhabergeführte Modehaus erstmals bundesweit laufende TV-Spots. Der Anlass dafür war das 120-jährige Jubiläum des Familienunternehmens, welches durch diese Aktion bundesweit bekannter gemacht werden sollte. Die Agentur Serviceplan aus München entwickelte die Commercials, in deren Mittelpunkt der Online Shop von engelhorn steht.

Wie in einem Statement des Geschäftsführers Fabian Engelhorn zu lesen ist, soll der Vertrieb über die TV-Spots weiter forciert werden, um die Bekanntheit des Online-Shops zu erhöhen, der bereits seit 2006 im Netz zu finden ist.

engelhorn – ein tolles Einkaufserlebnis

Das Familienunternehmen engelhorn beschäftigt heute rund 1.200 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 150 Millionen. Euro. Das expandierende mittelständische Unternehmen strebt in diesem Jahr auch mit dem Online-Shop einen Umsatz in achtstelliger Größenordnung an. Sicherlich nicht ganz einfach, sind doch die großen Wettbewerber Globetrotter und Sportscheck harte Sparringspartner. Zurzeit kann engelhorn ungefähr 15.000 Pakete pro Tag im eigenen Logistikzentrum versenden; diese Leistung ließe sich bei Bedarf aber verdoppeln, so der Firmeninhaber. Im Moment stehen alle Zeichen auf grün für eine weitere virtuelle Expansion, denn die Kunden kaufen vermehrt online ihre Waren. Auch der Markt für Sport- und Outdoorbekleidung wächst seit Jahren kontinuierlich mit bis zu sieben Prozent. Wer da an vorderster Front mitmischen möchte, muss den technologischen Fortschritt künftig auch im Marketing nutzen. Deshalb setzen die Verantwortlichen von engelhorn beispielsweise auch auf verschiedene Online-Werbemittel wie Video-Ads oder eine Facebook-Fanseite, anstatt sich nur mit den klassischen Mailings zufrieden zu geben.

Wir dürfen gespannt sein, was uns in 2011 noch alles erwartet; auf jeden Fall werden sich die Werbeaktivitäten der Sporthändler im Netz verschärfen, sind doch Themen wie Social Commerce in den Fokus geraten und werden sicherlich noch weiter ausgebaut. Webshops sind mittlerweile in jeder Branche Pflicht – aber nur einen Shop im Netz zu haben, das reicht heute bei weitem nicht mehr aus!

Über engelhorn

Die Firma engelhorn wurde bereits 1890 vom Schneidermeister Adam Sturm und dem Kaufmann Georg Engelhorn in Mannheim gegründet. Das Geschäft produzierte und vertrieb damals Herren- und Knaben-Bekleidung. Heute ist engelhorn ein großes mittelständisches Unternehmen in der Rhein-Neckar-Metropolregion mit dem Stammhaus in Mannheim, das in der vierten Generation von Fabian Engelhorn geführt und nach wie vor erweitert wird. Bis 2014 soll auf ca. 18.000 m² ein luxuriöses Stadtquartier entstehen, das Handels-, Gastronomie- und Wellnessflächen sowie ein Hotel und Eigentumswohnungen umfassen soll.

 


Steht der Katalog-Versandhandel vor dem Aus?

Montag, 28. Februar 2011

Einen schweren Einbruch für Katalogversender präsentiert der Bundesverband Versandhandel (bhv) in seinen aktuellen Marktzahlen 2010: Um 13,6% geschrumpft ist der Umsatz des Kataloggeschäfts, auf nun nur noch 8,9 Mrd. Euro, und wurde damit vom weiter zweistellig wachsenden Elektronischen Handel abgehängt.

Das Exciting Commerce Blog rechnet in einer eigenen Prognose diesen Trend fort:

Bei den fortgeschriebenen (grauen) Werten handelt es sich um ein Best-Case-Szenario für die Katalogversender (bzw. um ein Worst-Case-Szenario für die Onliner). Im Real-Case-Szenario gehen wir weiter davon aus, dass Otto & Co. das Geschäftsjahr 2015 nicht mehr erleben werden – und aufgrund ihrer strukturellen Defizite bis dahin ähnlich wie Quelle vom Markt verschwunden sind.

Droht Otto & Co das Schicksal von Quelle?

Nun ist es ohne Zweifel etwas gewagt, die Zahlen von 2010, in denen die Effekte der Quelle-Insolvenz erstmals voll durchschlagen, als Trend anzusehen und in die Zukunft fortzuschreiben. Trotzdem stellt sich die Frage, welche Zukunft das traditionelle Kataloggeschäft hat und wie es im Wettbewerb bestehen wird.

Auch nach über 15 Internetjahren sind die traditionellen Versender immer noch vom Katalog dominiert. Wie stark diese Abhängigkeit noch ist, wurde gerade erst wieder in den Pressemeldungen von Otto und Neckermann („Katalog stützt E-Commerce“) überdeutlich. Das bedeutet natürlich auch, dass immer noch der Löwenanteil der Werbe-Budgets für den Katalog reserviert und auch die interne Organisation darauf ausgerichtet ist.

Auch die Online-Ableger, die etliche Häuser gegründet haben, sind eher Experimente und Nischengeschäfte als echte Umsatzbringer. Otto drückt seit 2008/2009 aufs Tempo und versucht mit eigenen Online-Marken, den „Evolutions-Sprung“. Aber Limango oder Mirapodo sind natürlich nur kleine, flexible Sportboote und nicht vergleichbar mit dem Flaggschiff des Stammgeschäfts. Um Profit geht es sicher nicht, wenn ein Handelsriese wie Tengelmann plötzlich in Exoten wie Babymarkt.de und Youtailor.de (Maßhemden) investiert, sondern wohl eher um ein Testlabor.

Eine Frage der Größe

Der Online-Handel ist eindeutig der Wachstumstreiber beim Boom im Versandhandel, viele Internet Start-ups stoßen aber irgendwann mit ihrem Wachstum an Grenzen. Die Lösung ist dann – wer hätte das gedacht – häufig ganz traditionell: es werden stationäre Läden eröffnet und Kataloge gedruckt. Ganz ohne Investition in „materielle Werte“ geht es also anscheinend doch nicht, zumindest nicht ab einer bestimmten Größe. Ausnahmen erfolgreicher Internet-Giganten bestätigen hier die Regel; aber soweit kommt anscheinend nur eine Handvoll Top-Player.

Und der Kunde? Noch immer nutzen zwei Drittel der Versandhandelskunden vor dem Online-Kauf den Katalog als Informationsquelle und Inspiration zum Kauf:

Quelle: bvh / TNS-Studie 2010: Aktuelle Zahlen zum Interaktiven Handel

Bei den jüngeren Kunden ist der Anteil geringer, aber es wird sicher noch eine Weile dauern, bis dieser Effekt zum Tragen kommt. Dynamik könnten da Mobile Shopping und Tablet PCs hineinbringen.

Wir meinen: Das Konzept des Katalog-Versandhandels hinsichtlich der Kundensteuerung und des Aufbaus einer Datenbasis, ist den meisten Online-Händler voraus. Es wird jede Interaktion mit dem einzelnen Kunden nach messbaren Zielen gesteuert. Doch leider reicht das nicht, um sich in den neuen Märkten zu behaupten. Wir sind gespannt, wer es von den „Urgesteinen“ tatsächlich schafft, die Vorzüge der alten und der neuen Welt miteinander zu verbinden und damit auch das Kerngeschäft zu sichern.

 


Shop des Monats (Februar 2011): REWE

Montag, 14. Februar 2011

Heute ist Valentinstag – viele suchen deshalb nach Blumengrüßen und kleinen Aufmerksamkeiten für ihr Herzblatt. Doch nicht nur die frisch Verliebten unter uns wollen Geschenke machen und es muss ja auch nicht immer ein Blumenstrauß sein – wie wäre es beispielsweise mit einem selbst zubereiteten Abendessen? Also schnell in den nächsten Supermarkt, um sich dort über neue Spezialitäten zu informieren und diese natürlich auch einzukaufen. Wie gut, dass wir Ihnen in unserer Serie „Shop des Monats“ im Februar 2011 den Lebensmittelkonzern REWE vorstellen.

Jeden Tag ein bisschen besser

Die REWE-Group ist heute nach EDEKA der zweitgrößte Lebensmittelhändler in Deutschland. Die Tochtergesellschaft Penny-Markt steht sogar als drittgrößter Discounter im Lebensmittelbereich in Europa auf dem Treppchen.

Einkauf der Zukunft – Online bestellen und am Lager abholen?

Zur Zeit hat dieser Riese zwar (noch) keinen echten Online-Shop im Netz. Wie im Internet zu lesen ist, testet die REWE jedoch seit Ende 2009 einen Drive-In-Supermarkt in Köln und Frankfurt. Experten aus der Lebensmittelbranche sehen in einem solchen Modell recht gute Erfolgschancen in der Zukunft. In Ländern wie Großbritannien und Frankreich sind diese Drive-In-Läden bereits viel weiter verbreitet als hierzulande und haben eine große Akzeptanz. Das Modell der Zukunft wird vielleicht so aussehen, dass der Kunde seine Bestellung online aufgibt und die gewünschte Ware bereits zwei Stunden danach am Markt abholen kann. Die Preise der online georderten Waren unterscheiden sich dabei nicht von den Preisen im Supermarkt. Lediglich eine geringe Servicegebühr pro Bestellung berechnet der Lebensmittler zusätzlich.

Bis es soweit ist, behält der Verbraucher auf der  REWE Website dennoch stets den Überblick über aktuelle Angebote und Aktionen, die in seinem Markt vor Ort laufen. REWE informiert über wichtige Serviceangebote wie das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte oder dass es – ab einem Einkaufswert von 20 Euro – wie in anderen europäischen Ländern möglich ist, an der Kasse bis zu 200 Euro Bargeld abzuheben. Darüber hinaus hält das REWE Onlinemagazin viele interessante Tipps für den Verbraucher bereit: In der Rezeptküche finden sich für jeden Anlass die leckersten Gerichte mit verständlicher Anleitung zum Nachkochen. Unter dem Label „REWE Feine Welt“ stellt der Lebensmittler Produkte aus aller Welt mit einzigartigen Geschmackserlebnissen, faszinierenden Geschichten und unverwechselbarer Herkunft vor. Die REWE Qualitätsmarke sowie Produkte unter dem Namen REWE Bio sind beim Verbraucher seit einigen Jahren bekannt und beliebt. Die Marke ja! steht in den REWE Märkten für günstige Produkte in bewährter Discounterqualität. Alle wichtigen Informationen über diese Produkte hält die Website für Interessierte bereit. Fleisch-, Wurst- und Geflügelprodukte verkauft die REWE unter dem Namen Wilhelm Brandenburg, dabei spielt es keine Rolle, ob das Fleisch an der Frischetheke ausgewählt wird oder ob der Kunde sich für frisch verpackte Ware aus dem Kühlregal entscheidet.

Bestes Engagement für die Zukunft

Auf der Website wird deutlich, dass besonders ein verantwortliches Handeln im Sinne der Gemeinschaft für die genossenschaftlich organisierte REWE Group ein wichtiger Bestandteil ihrer Unternehmenskultur ist. Die Verfolgung klarer wirtschaftlicher Ziele steht auch bei diesem Konzern an erster Stelle, aber hier spürt der Kunde, dass sich das Unternehmen der Umwelt, der Gesellschaft und den Mitarbeitern gegenüber umfassend verpflichtet fühlt.

Dazu gehört das Angebot von Ressourcen schonenden Produkten, wie beispielsweise die mit dem Pro Planet-Label ausgezeichneten Fischprodukte, die umwelt- und bestandsschonend gefischt sind. REWE lebt einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern und Partnern und zählt nicht zuletzt deshalb zu den Top-Arbeitgebern 2010. In dem Großkonzern arbeiten mehr als 90.000 Mitarbeiter in über 3.300 REWE-Märkten. Da ist es natürlich besonders wichtig, eine familienfreundliche Unternehmenspolitik zu fahren. Dem Unternehmen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig, deshalb sind Elternzeiten für Väter sowie Teilzeitstellen für Eltern gängige Praxis. Einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leistet das Unternehmen durch die Unterstützung der deutschen Tafeln, ein Benefizprojekt für die Deutsche Krebshilfe sowie durch das REWE Tropenprojekt.

Was meinen Sie: werden wir in Zukunft den Kühlschrank nur noch übers Internet füllen? Oder haben Lebensmittel aus dem Netz keine Chance, weil vor allem die Frische zählt? Diskutieren Sie mit uns hier im Blog!

ÜBER REWE

Als Genossenschaft 1927 in Köln gegründet blickt die REWE-Group auf eine bewegte Geschichte zurück. 1935 firmierte sie zur REWE-Zentrale Deutscher Lebensmittel-Großhandels-Genossenschaften eGmbH um. 1972 und 1990 wurden die Konzernstrukturen erneuert und weitere Gesellschaften gegründet. In den 1990er Jahren löste der zweistufige Aufbau (Einzelhandel, Zentrale) den bis dahin dreistufigen Konzernaufbau ab. Die Großhandlungen brachten ihren Geschäftsbetrieb in die REWE-Zentral AG ein. Seit 2006 firmiert das Unternehmen als „REWE Group“ und vereint Lebensmittelhandel und Touristik unter einem Dach. Die bundesweit 6.000 Märkte und Reisebüros werden seit 2008 komplett mit Ökostrom versorgt – damit ist der Konzern nach eigenen Angaben der größte Nutzer von Ökostrom in Deutschland.

 


Was ist eigentlich … Social Commerce?

Montag, 31. Januar 2011

Mit „Was ist eigentlich … ?“ starten wir eine neue Reihe im dbu e-Commerce Weblog. Ähnlich wie bei unserem Versuch, den Begriff Multichannel zu definieren, wollen wir Ihnen einige Fachbegriffe, Trends und Methoden aus dem Online-Handel näher bringen. Dabei geht es uns nicht um theoretische Abhandlungen, sondern wie immer um den Praxisbezug im Sinne der Kundenorientierung. Sehr gerne können Sie Begriffe und Themen vorschlagen, die wir in dieser Serie vorstellen sollen – hinterlassen Sie dafür einfach einen kurzen Kommentar.

Aufhänger für unseren Auftakt zum Thema „Social Commerce“ ist ein Bericht in der t3n über Social Commerce mit Facebook. Der Jeans-Hersteller Levi’s dient dort als Beispiel für eine umfassende Integration des Sozialen Netzwerks Facebook in den eigenen Online-Shop:

Kein anderes Social Network eignet sich für den Social Commerce so gut wie Facebook. Allein die Anzahl der weltweiten Nutzer, die wohl bald die Marke von 600 Millionen knacken wird, ist ein schlagkräftiges Argument. Zudem bieten die Fanpages jede Menge Möglichkeiten die Kunden an eine Marke zu binden und sie mit Neuigkeiten zu versorgen. Aber es geht eben auch anders herum. Facebook bietet Shopbtreibern auch viele Möglichkeiten, Funktionen direkt in einen Shop zu integrieren.

Damit geht Levi’s den üblichen Weg genau anders herum. Bislang war Social Commerce eher als Möglichkeit bekannt, die Sozialen Netzwerke selbst als Vertriebskanal für Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. Doch die Integration des „Gefällt mir!“-Buttons in die Shop-Produkte und die zusätzliche Verbindung über Facebook Connect sorgen dafür, dass Levi’s bei einer Freigabe auch auf die Profildaten der Fans zugreifen kann:

Ist ein Kunde via Facebook Connect mit seinem Facebook-Profil verbunden, werden auch die „Likes“ aus dem Shop auf die Pinnwand des Kunden geschrieben, so dass Levi’s auch in die Timelines der Facebook-Freunde gelangt.

Was hier durch neue Techniken noch stärker vereinfacht ist, machen verschiedene Funktionen des Social Commerce bereits seit Jahren möglich. Es geht bei dieser Ausprägung des elektronischen Handels um die Beteiligung der Kunden, um den Dialog im Einkauf, um Empfehlungen, um Beziehungen zwischen Marke und Verbraucher. Sei es durch Bewertungsmöglichkeiten (ebay, Amazon), ausführliche Produktbeschreibungen (ciao.de) oder eben den Einsatz von Sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook & Co.

„Social Shopping“ ist deshalb so interessant für die Unternehmen, weil die Kunden selbst für Reichweite sorgen. Dabei ist eine Empfehlung die beste Möglichkeit, um Vertrauen bei potenziellen Kunden zu gewinnen. Auf die Spitze getrieben wird diese aktive „Mundpropaganda“ durch Anreize wie bei Tellja oder mit den bekannten Affiliate-Programmen.

Natürlich wird zu so innovativen Begriffen wie Social Commerce auch heftig gestritten, was die genauen Kennzeichen, Ausprägungen und Definitionen sind. Dieser Diskussion können und wollen wir uns gar nicht anschließen. Geht es doch aus unserer Sicht in erster Linie um den Kunden. Und der drückt mit den neuen Techniken – zum Teil wie selbstverständlich – seine Meinung zum Produkt, zur Marke und zu seiner individuellen Kundenerfahrung aus. Manchmal ist er unzufrieden, manchmal neutral eingestellt und manchmal sogar begeistert. Wer es schafft, durch gelebte Kundenbeziehungen aus Beschwerden zufriedene Besteller zu machen und begeisterte Kunden in aktive Empfehlungen zu verwandeln, der hat Social Commerce aus unserer Sicht richtig verstanden. Dazu mag Facebook eine technische Möglichkeit bieten, doch es ersetzt nicht das Verständnis der vielfältigen Verkaufsprozesse, die darüber hinaus wirken.