Mit ‘Mode’ getaggte Artikel

Shop des Monats (Juni 2011): refashion

Dienstag, 21. Juni 2011

Nicht erst seit „Sex in the city“ steht fest, dass Frauen mit ihren Freundinnen jedes Geheimnis teilen. Das gilt natürlich erst recht für die Bereiche Mode, Accessoires und ganz besonders für Schuhe! Mit dem neuen Online-Shop refashion möchte die Otto Group erstmals den Durchbruch im Bereich Social-Shopping schaffen. Er richtet sich gezielt an junge, modebewusste Frauen zwischen 20 und 29 Jahren und bietet alles, was die Modewelt für diese Zielgruppe so ungemein attraktiv macht. So gibt es beispielsweise ein umfangreiches Angebot an aktueller Mode, von Freizeitbekleidung über Bademode und Dessous bis hin zur Abendgarderobe ist alles im Angebot. Auch eine große Auswahl an Schuhen, Stiefeln und Pumps sind im Sortiment vertreten sowie zahlreiche Accessoires wie Taschen, Schmuck, Schals und Tücher, Sonnenbrillen, Gürtel und Uhren.

Der Online Shop bietet alle erdenklichen Marken der hippen Modewelt und setzt gezielt auf ein junges und frisches Design. Ob sportlich und lässig mit Puma, Nike und Billabong oder mit mehr Life-Style Charakter durch Marken wie Bruno Banani, Codello und forty degrees. Der neue Onlinehändler refashion.de hat über 60 namhafte Trendmarken im Angebot und bietet für jeden Style und für jeden Geschmack das passende Outfit an.

Social-Shopping auf refashion.de

Das Besondere am neuen Otto-Shop ist die Einbindung von Social Media Anwendungen. Das Ziel dabei ist, das gemeinsame Einkaufserlebnis und die gegenseitige Modeberatung auch beim virtuellen Einkaufsbummel zu ermöglichen. Dazu hat refashion umfangreiche Tools  des sozialen Netzwerks Facebook integriert. So können sich die Kunden mit ihrem Facebook-Konto anmelden und über die Chatten & Shoppen Funktion zum Online-Shoppen verabreden. Dadurch ist es möglich, einzelne Artikel gemeinsam zu betrachten und gegenseitig zu kommentieren.

Um das gemeinsame Shopping-Erlebnis zu komplettieren, ist es möglich, sich über die Chat Funktion gegenseitig zu beraten und Modetipps auszutauschen. Außerdem hat jeder Artikel einen eigenen „Gefällt mir”-Button, so ist es ein leichtes, die Lieblingsartikel direkt auf Facebook zu leiten und sich anschließend mit den Freundinnen darüber auszutauschen. Auch die Chat’n'Shop-Funktion ist benutzerfreundlich direkt neben den Artikeln integriert, so dass es mit nur einem Klick möglich ist, in den Chat einzusteigen und sich von seinen Freundinnen beraten zu lassen.

Besonders interessant ist, dass in Kooperation mit smatch.com einige Artikel auch direkt auf der Facebook-Fanpage auszuwählen sind. Jedoch wird dabei der Kunde wieder automatisch auf refashion.de geleitet, um den Bestellvorgang abzuschließen. Zwar ist das neue Social-Shopping in erster Linie auf Facebook ausgelegt, dennoch lässt sich jeder Artikel mit nur zwei Klicks auf jedes andere soziale Netzwerk weiterleiten. Egal ob Twitter, StudiVZ oder XING – refashion ist mit einer Vielzahl an Social Media Anwendungen kompatibel. Als besonderen Anreiz bietet der Shop sogenannte Pins an, die als eine Art Auszeichnung anzusehen sind. Die Pins erhalten die Kunden für verschiedene Aktivitäten auf refashion.de und profitieren so von Rabattaktionen und Gutscheinen. Als Zusatzoption lassen sich die gesammelten Pins auch auf dem eigenen Facebook Profil anzeigen.

Refashion bietet Rundumservice

Der neue Online Shop aus der Otto-Gruppe setzt nicht nur auf die neuen Social-Shopping Möglichkeiten, sondern möchte auch mit dem bei Otto gewohnt umfangreichen Serviceprogramm überzeugen. So gibt es eine extra Rubrik, in der refashion.de immer die neuesten Modetrends vorstellt und den Kunden gleichzeitig die passenden Produkte zum Trend vorschlägt. Produkte, die mit einem Kleiderbügel Symbol versehen sind, verschickt refashion im Hängeversand staubgeschützt und knitterfrei. Damit ist garantiert, dass das Abendkleid in perfektem Zustand und sofort ausgehfertig beim Kunden ankommt.

Gerade durch die Schlichtheit bietet der Shop eine gute Übersicht. In der obligatorischen Suchfunktion lassen sich Suchkriterien wie Marke, Farbe, Preis und Stil eingeben, um die gewünschten Artikel noch schneller finden. Außerdem brauchen sich die Kunden von Otto.de oder Schlafwelt.de nicht extra bei refashion.de anzumelden – sie können ganz einfach ihre bestehenden Konten nutzen und sich mit denselben Zugangsdaten einloggen. Bei Fragen zum Kundenkonto, zu Angeboten oder sonstigen Angelegenheiten stellt refashion.de eine 24-Stunden-Servicehotline zur Verfügung, die 365 Tage im Jahr zu erreichen ist. Wer also mal wieder nachts um 2 Uhr mit seinen Freundinnen auf Kleidersuche gehen möchte, stehen bei refashion wirklich alle Wege offen.

Über refashion / Otto Group

Der Onlineshop refashion.de soll sich unabhängig von der Otto Group am Markt etablieren, jedoch bleibt der Shop immer noch Teil der Marke Otto. Die Otto Group ist nach Amazon der zweitgrößte Online-Händler der Welt. Das Unternehmen bietet neben dem Versandhandel auch Finanzdienstleistungen und verschiedene Dienstleistungen im Bereich Service an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Otto erstmalig einen Umsatz über der zwei Milliarden Euro Grenze. Dabei sollen zwei Drittel des Umsatzes über die zahlreichen Online-Shops erzielt werden.

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Shop des Monats (April 2011): 7trends

Mittwoch, 27. April 2011

Gerade im Frühjahr haben die meisten von uns Lust auf etwas Neues: Ob es neue Gartenmöbel, frische Pflanzen für die Wohnung oder die Terrasse oder einfach ein neuer Look für sich selbst ist. Dazu gehört natürlich auch neue Kleidung, in der wir jetzt durch die Stadt oder den Park spazieren möchten und so topp gestylt noch lieber im Straßencafé sitzen und einen Latte Macchiato trinken. Wer schon immer mal wie ein Star gekleidet sein wollte, dem sei der Online-Shop 7trends.de empfohlen. Hier lassen sich die Kleidungsstücke und Accessoires shoppen, die Sie wirklich zusammentragen können – genau so wie es die internationalen Stars vormachen! Im Shop gibt es passende Vorschläge für viele Looks, so fällt das Zusammenstellen der passenden Kleidung selbst denjenigen leicht, die vielleicht ansonsten kein Händchen für einen modernen Look haben.

7trends – der Online-Shop mit eigener Moderedaktion

Das besondere am Online-Shop 7trends ist, dass dahinter modebegeisterte Redakteure stehen, die laufend neue Anregungen und Tipps zu den aktuellsten Trends in der Modewelt geben. Sie sind für die Kunden ständig auf der Suche nach neuen Styles und lassen sich durch die internationalen Fashionshows auf der ganzen Welt inspirieren. So ein trendorientierter Online-Shop kann nur funktionieren, wenn die Menschen, die im Hintergrund arbeiten, absolutes Herzblut in ihre Arbeit stecken und so den Besuchern der Website täglich ein einzigartiges Modeerlebnis bieten. Wenn dann auch noch die Umsetzung so einen Spaß macht, wie mit dem virtuellen Fashion-Magazin zum Blättern, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Den modeinteressierten Käufer erwartet bei 7trends eine tolle Auswahl an verschiedenen hochwertigen Marken, die selbstverständlich übersichtlich angeordnet sind und jeden zu seinem Wunschprodukt führen. Haben Sie ein Kleidungsstück in die engere Wahl genommen und lassen sich die Details anzeigen, sind auf der Seite gleich die passenden Vorschläge an weiterer Kleidung oder Accessoires, um den gewünschten Look zu vervollständigen. Gerade die einfache und leicht zu bedienende Zoom-Funktion sticht heraus. Zusätzlich gibt es eine praktische Suchfunktion, die die Orientierung im Shop wesentlich erleichtert. Ein Moderedakteur gibt auch gleich Styling-Tipps für das ausgewählte Produkt; selbstverständlich können Sie auch auf den ersten Blick den Preis für die anderen Produkte sehen und so selbst entscheiden, ob die vorgeschlagenen Waren für Sie interessant sind. Die jeweilige Artikelbeschreibung ist sinnvoll und auch die Pflege- und Detailbeschreibung des Artikels enthält wichtige Informationen.

Die Lieferung innerhalb von Deutschland ist kostenlos; lediglich bei der Zahlungsart „auf Rechnung“ entstehen 3,95 Euro Liefer- und Bearbeitungskosten – eine Summe, die aber durchaus im Rahmen der üblichen Lieferkosten liegt. Die Rücksendungen von Waren sind – ganz unabhängig von der Zahlungsart – immer kostenfrei. Beratung und Support erfährt der Kunde am Telefon oder per E-Mail schnell und unkompliziert. Auf der Webseite lässt sich jederzeit der aktuelle Stand der Bestellung einsehen und die Versandinformationen über einen vorgesehenen Versandstatus beim Logistikpartner DHL einholen.

In dem speziellen Bereich „Fashion Guide“ stellt das 7trends einen umfangreichen Informationsservice rund um das Thema Mode bereit. Schnelle, kurze Infos über aktuelle Trends, eine Erklärung zu bestimmten Fachbegriffen sowie interessante geschichtliche Hintergründe und Unterschiede bei verschiedenen Materialien oder Schnitten vermitteln den Kunden die Kompetenz des Modeteams. Die Berater geben Styling-Tipps und zeigen einige Modelle der jeweiligen Trends mit weiteren Kombinationsmöglichkeiten auf.

Die Spezialisten für angesagte Looks

Der Online-Shop von 7trends.de bietet – neben einem großen Angebot an Modeartikeln und Accessoires sowie Schuhen und Schmuck – soviel nützliche Informationen, dass der modebegeisterte Kunde stundenlang verweilen kann und so mit Sicherheit seine Modefavoriten findet. Die Lieferung der bestellten Waren erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen; jeder Kunde kann von einem 14-tägigen Umtausch- oder Rückgaberecht Gebrauch machen.

Das junge Berliner Unternehmen setzt so ganz auf den modernen Zeitgeist einer Internet affinen Zielgruppe. Immer die neuesten Trends und Styles und ein Angebot, welches ständig aktualisiert ist und so genau die Produkte bietet, die der modebewusste Kunde erwartet. Die Gründungsväter des Shops, Geschäftsführer Jochen Heemann und der Geschäftsführer Sebastian Sieglerschmidt, verfolgen mit 7trends das Ziel, den Kunden die Möglichkeit zu bieten, sich täglich aufs Neue in jeder Situation in einem schönen stylishen Outfit zu präsentieren. Ganz egal, ob es der professionelle Business Look sein soll oder der Glamorous Style für eine lange Partynacht.

In der Rubrik „Shop by Look“ steht den Kunden ein besonderer Service zur Verfügung, indem ihnen komplette Outfits in verschiedenen Rubriken präsentiert werden: Look nach Anlass ob für den (Büro-) Alltag oder für besondere Gelegenheiten, Looks nach Stilrichtung von modern bis klassisch und sportlich, sowie Mitarbeiter-Looks: Hier haben die 7trends-Mitarbeiter je 9 bis 16 verschiedene persönliche Outfits zusammengestellt. Auf der ersten Seite wird wöchentlich wechselnd der „Look of the Week“ präsentiert. Einziges Manko aus Sicht der Männer ist vielleicht, dass in allen Rubriken nur Outfits für die Damenwelt präsentiert werden. Nur in der Rubrik „Mitarbeiter-Looks“ ist unter den 15 dort vorgestellten Looks das einzige männliche Model im 7trends-Team zu finden.

Neben der Präsentation verschiedener Styles und Kombinationsmöglichkeiten, werden hier geschickt die Mitarbeiter von 7trends mit eingebunden. So präsentiert sich der Shop mit den Menschen, die sonst nur im Hintergrund bleiben. Auf der Seite „Über uns“ werden zudem weitere Gesichter vorgestellt, die hinter den Shop-Kulissen die Fäden ziehen.

7trends setzt auf Multichannel-Marketing im Social Media Bereich

Bereits über 5.700 Personen gefällt 7trends auf Facebook und es werden täglich mehr! Das Unternehmen hat bereits erkannt, dass in Zeiten des Web 2.0 die Sichtbarkeit in den Sozialen Netzwerken wichtig ist und sich so auch neue Kunden generieren lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass 7trends mit einer speziellen Anwendung dafür sorgt, dass die Kunden beim Shoppen sparen können: Wer einen Pinnwandeintrag postet, bekommt 5 Prozent vom Rechnungsbetrag abgezogen. So wird die virale Mundpropaganda noch attraktiver.

Auch bei Twitter sind die Administratoren damit beschäftigt, die über 3.600 Follower mit neuen Informationen, nützlichen Details und tollen Angeboten zu versorgen. Im eigenen Blog The Tailor informiert 7trends die Benutzer ebenfalls über Neuheiten und andere interessante Themen aus der Modewelt. Außerdem lassen sich über den Blog breitgefächert neue Kontakte aufbauen, die sich auch zu Kunden generieren lassen.

Den Betreibern des Online-Shops ist wichtig, dass ihre Mode bezahlbar bleibt und die Kunden Spaß am Einkaufen haben. Deshalb wollten sie einen Verkaufskanal aufziehen, in dem beide Komponenten miteinander verbunden sind: Eine hochwertige Präsentation, die dem Kunden einen echten Mehrwert bietet sowie angesagte Mode von Markenherstellern, die trotzdem erschwinglich ist. Dafür dass 7trends erst seit Weihnachten 2008 online ist, haben die Gründer schon viel erreicht – natürlich auch im Sinne der optimalen Kundenorientierung.

 


Shop des Monats (März 2011): engelhorn

Dienstag, 15. März 2011

Die ersten schönen Tage im neuen Jahr ziehen uns wieder in die Natur hinaus, ob ein Spaziergang an der frischen Luft oder der Jogginglauf im Park – der März macht wieder Lust auf Bewegung im Freien! Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Monat in unserer Reihe „Shop des Monats“ die Website des Modeunternehmens engelhorn aus Mannheim vorstellen. Das Unternehmen des Textil- und Sporteinzelhandels ist eine der bekanntesten Adressen in der Rhein-Neckar-Region, nicht nur in Sachen Sportfashion und Sportartikel.

engelhorn -- in Mode ganz groß

Das Modehaus engelhorn verbindet die lange Tradition des Textileinzelhandels mit einer Modernität, die den Nerv der Zeit genau zu treffen scheint. Modeliebhaber finden im Kaufhaus engelhorn Mode im Quadrat genau die Designermode, die im Trend liegt. Ein breites Markenspektrum bietet den Modeverwöhnten die verschiedensten Labels zur Auswahl. Ob Casual-Style oder Mode der Luxusklasse – hier kommen die modebewusste Dame und der sportbegeisterte Herr auf ihre Kosten. Ergänzt wird das Kaufhaus in Mannheim um ein Sporthaus, das Wäschehaus und ein jugendliches Trendhouse für Jeans- und Freizeitmode.

Im Rhein-Neckar-Zentrum im Viernheim hat engelhorn im Jahr 2002 die erste Sportgeschäft-Filiale außerhalb Mannheims als sogenannte „Active Town“ eröffnet. In den darauffolgenden Jahren kam eine Abteilung für Accessoires und Taschen hinzu, ein Tommy Hilfiger Store sowie der sagenhafte mehrstöckige Boss Store. In den obersten Stockwerken des Haupthauses bewirtet engelhorn seine Kunden seit 2006 im eigenen Restaurant Le Corange.

Der Online Shop www.engelhorn.de bietet ein breit gefächertes Angebot in Sachen Mode und Sport und das mit vielen bekannten Marken. Außerdem finden Interessierte auch reduzierte Schnäppchen aus den vorgenannten Bereichen, da lohnt es sich, einmal zu stöbern. Eine gute Übersicht der Navigation ist bereits durch die verschiedenen Farben für die einzelnen Bereiche des Online Shops gewährleistet; auch die wichtigsten Unterkategorien lassen sich so optimal zuordnen.

Die Darstellung der angebotenen Waren ist gut und der Kunde erfährt auch sofort, ob beispielsweise die von ihm gewünschte Jacke in seiner Größe vorrätig ist und wann sie geliefert wird. Der Versand ist übrigens generell kostenfrei, ebenso wie die Retour von Waren, die der Kunde doch nicht behalten möchte. Weiterhin fällt angenehm auf, dass bei engelhorn eine komfortable Zahlung per Rechnung möglich ist. Im engelhorn Online Shop gibt es keinen Mindestbestellwert, allerdings lassen sich erst Lieferungen ab einem Bestellwert von 25 Euro versandkostenfrei verschicken.

engelhorn mit eigenem Spot auch im TV

Im Online Shop können nun auch Kunden deutschlandweit die Welt des Modeunternehmens engelhorn mit rund 22.000 Artikeln kennenlernen und sich ganz einfach und bequem von zu Hause oder unterwegs über die neuesten Trends und Styles informieren und diese bestellen. Anfang Januar 2011 schaltete das inhabergeführte Modehaus erstmals bundesweit laufende TV-Spots. Der Anlass dafür war das 120-jährige Jubiläum des Familienunternehmens, welches durch diese Aktion bundesweit bekannter gemacht werden sollte. Die Agentur Serviceplan aus München entwickelte die Commercials, in deren Mittelpunkt der Online Shop von engelhorn steht.

Wie in einem Statement des Geschäftsführers Fabian Engelhorn zu lesen ist, soll der Vertrieb über die TV-Spots weiter forciert werden, um die Bekanntheit des Online-Shops zu erhöhen, der bereits seit 2006 im Netz zu finden ist.

engelhorn – ein tolles Einkaufserlebnis

Das Familienunternehmen engelhorn beschäftigt heute rund 1.200 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 150 Millionen. Euro. Das expandierende mittelständische Unternehmen strebt in diesem Jahr auch mit dem Online-Shop einen Umsatz in achtstelliger Größenordnung an. Sicherlich nicht ganz einfach, sind doch die großen Wettbewerber Globetrotter und Sportscheck harte Sparringspartner. Zurzeit kann engelhorn ungefähr 15.000 Pakete pro Tag im eigenen Logistikzentrum versenden; diese Leistung ließe sich bei Bedarf aber verdoppeln, so der Firmeninhaber. Im Moment stehen alle Zeichen auf grün für eine weitere virtuelle Expansion, denn die Kunden kaufen vermehrt online ihre Waren. Auch der Markt für Sport- und Outdoorbekleidung wächst seit Jahren kontinuierlich mit bis zu sieben Prozent. Wer da an vorderster Front mitmischen möchte, muss den technologischen Fortschritt künftig auch im Marketing nutzen. Deshalb setzen die Verantwortlichen von engelhorn beispielsweise auch auf verschiedene Online-Werbemittel wie Video-Ads oder eine Facebook-Fanseite, anstatt sich nur mit den klassischen Mailings zufrieden zu geben.

Wir dürfen gespannt sein, was uns in 2011 noch alles erwartet; auf jeden Fall werden sich die Werbeaktivitäten der Sporthändler im Netz verschärfen, sind doch Themen wie Social Commerce in den Fokus geraten und werden sicherlich noch weiter ausgebaut. Webshops sind mittlerweile in jeder Branche Pflicht – aber nur einen Shop im Netz zu haben, das reicht heute bei weitem nicht mehr aus!

Über engelhorn

Die Firma engelhorn wurde bereits 1890 vom Schneidermeister Adam Sturm und dem Kaufmann Georg Engelhorn in Mannheim gegründet. Das Geschäft produzierte und vertrieb damals Herren- und Knaben-Bekleidung. Heute ist engelhorn ein großes mittelständisches Unternehmen in der Rhein-Neckar-Metropolregion mit dem Stammhaus in Mannheim, das in der vierten Generation von Fabian Engelhorn geführt und nach wie vor erweitert wird. Bis 2014 soll auf ca. 18.000 m² ein luxuriöses Stadtquartier entstehen, das Handels-, Gastronomie- und Wellnessflächen sowie ein Hotel und Eigentumswohnungen umfassen soll.

 


E-Commerce 2011 – ASOS weckt Kauflust

Dienstag, 04. Januar 2011

Haben Sie etwas zu Weihnachten geschenkt bekommen, das Ihnen gar nicht gefallen hat? Konnten Sie die ruhige Zeit zwischen den Jahren nutzen, um Geschenke umzutauschen oder noch einige Schnäppchen nach dem Fest zu ergattern? Wir hoffen, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und wünschen Ihnen maximale Erfolge in 2011!

Den Auftaktartikel des neuen Jahres bestreiten wir mit einem Ausblick auf das Thema „E‑Commerce 2011“ und einige offene Fragen:

  • Was sind wohl die Aufreger und Aufhänger des Jahres?
  • Wie wird sich der Online-Handel weiterentwickeln?
  • Welche Fortschritte und technischen Neuerungen wird es geben?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen wir in 2011?

Die Emotionalisierung des E-Commerce

Es wäre vermessen, in einem einzigen Artikel die Antwort auf all diese Fragen geben zu wollen. Doch ein Thema, das wir als dbu für absolut Neujahrs-tauglich halten, wird die „Emotionalisierung des E-Commerce“ sein. Claudia Walter von BASLER Fashion hatte dies im Interview bei uns ebenfalls prophezeit: „(…) eine größere Emotionalisierung wird besonders im Modebereich eine wichtige Rolle spielen, um stärker eine Bedarfsweckung zu erreichen.“ Es wird in Zukunft nicht mehr nur darum gehen, Produkte einfach anzubieten, sondern durch ein tolles Einkaufserlebnis die Kauflust zu wecken.

Als Beispiel für einen Online-Shop, dem dies bereits heute ausgezeichnet gelingt, möchten wir Ihnen das Konzept von ASOS vorstellen, das mit seinem Auftritt seit Oktober 2010 auch in Deutschland vertreten ist. Das KonversionsKRAFT Blog titelte damals: „OMG – Ich muss kaufen!!!“, und brachte damit bereits die Sogwirkung des Modeshops auf den Punkt. Schließlich wurde das im Jahr 2000 in England gegründete Unternehmen immer schon als Beispiel für besonders innovative Kommunikation gehandelt. KonversionsKRAFT-Autorin Susanne Seibold schreibt:

„Neben einem eigenem Damen- und Herrenlabel bietet der Shop ein vielfältiges Spektrum an stylishen und angesagten Marken. Von bezahlbaren Einzelstücken bis hin zu angesagten Designer-Teilen widmet sich das Angebot von ASOS hauptsächlich und nach eigener Aussage an trendbewusste Menschen zwischen 16 und 34 Jahren. Die Reaktionen auf den Deutschlandstart können innerhalb der Zielgruppe kaum positiver sein. Alle Trendsetter und die, die es werden wollen können es kaum erwarten in der ‚größten Garderobe der Welt’ zu shoppen.“

Beim Versandhandelskongress 2007 habe ich einen Vortrag des ASOS-Chefs gehört. Nick Robertson sprach damals schon über den innovativen Ansatz der Kommuniktion: „An online fashion success. The story of ASOS and how it plans to stay one step ahead.“ Immer einen Schritt voraus zu sein, das ist nach wie vor das Ziel von ASOS.

Damals ging es darum, dass sich das Modelabel ein Magazin leistet, aus dem man gar nicht bestellen konnte. Die Fotografie war so kreativ, dass sich die einzelnen Produkte nicht mehr richtig erkennen ließen (Details gab es dann nur im Online-Shop). Wichtiger war, die eigene Marke zu inszenieren. Und damit ist ASOS wirklich aufgefallen unter den doch eher „quadratisch – praktisch – guten“ Mode-Versendern. Frischer Wind und neues Flair in der Branche, gleichzeitig Zukunftsmusik für die Versender, die sich immer noch ein wenig in der Schockstarre befanden, weil die Veränderungen der Online-Welt zu schnell für sie waren.

Typisch deutsche „Mode-Muffel“?

Ob diese Resistenz gegen schnelle Veränderungen vielleicht auch generell typisch für uns Deutsche ist? Über einen Kommentar bei KonversionsKRAFT sind wir noch auf eine weitere ASOS-Rezension gestoßen. Der Modeblog ist sich sicher, dass ASOS in Deutschland für viel Wirbeln sorgen wird. Gleichzeitig stellt David Riedmiller in Frage, ob sich das Konzept durchsetzen wird:

„ (…) nur das Konzept, Mode auf diese Art und Weise zu verkaufen, war nicht Deutschland-tauglich, weil die Presse hierzulande anders ist. Warten wir es ab.“

Abwarten und Tee trinken, das können die Engländer ja ohnehin gut. Wir glauben ebenfalls, dass es stark modische Konzepte in Deutschland (noch) eher schwer haben. Die deutsche Kundin ist doch wenig modemutig. Und trotzdem sind wir überzeugt, dass es ohne Emotionalisierung und Kauferlebnisse nicht gelingen wird, neue Märkte zu erschließen. Die Neckermanns und Ottos dieser Welt haben schon ein großes Stück vom Kuchen untereinander aufgeteilt. ASOS und andere Neulinge werden auf alle Fälle frischen Wind in die Branche bringen unter all den standardisierten Einheits-Angeboten. Wir sind gespannt, ob sich dies langfristig auch in Zahlen ausdrücken wird.

Was halten Sie von der neuen „Emotionalisierung im E-Commerce“? Ist dies in 2011 ein Thema für Sie? Welche weiteren Faktoren werden den Online-Handel 2011 ausmachen? Wir freuen uns, auch im neuen Jahr wieder miteinander ins Gespräch zu kommen!

 


Shop des Monats (Dezember 2010): LACOSTE

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ganz Deutschland liegt bereits seit Anfang Dezember unter einer weißen Schneedecke – an Golf oder Tennis spielen im Freien ist im Moment nicht zu denken. Ein bisschen nostalgisch denke ich an letzte Weihnachten, das ich bei knapp 30° C im Schatten in Uruguay verbracht habe. Und an die nette Strandbar mit Meerblick und integriertem Lacoste-Shop… Dort ist das Lacoste-Polo übrigens das Standard-Weihnachtsgeschenk schlechthin, wie bei uns die berühmt-berüchtigte Krawatte. Deshalb habe ich spontan entschlossen, Ihnen im Dezember in unserer Serie „Shop des Monats“ die Website des Labels LACOSTE vorzustellen, die in diesem Jahr online gegangen ist.

Auf der Internetseite finden Fans der französischen Marke viele Informationen über sportive Mode, verschiedenste Accessoires, Heimtextilien, Lederwaren, Uhren, Brillen und die Parfumlinien von LACOSTE. Von dieser informativen Internetseite, die zudem einen riesigen Mehrwert rund um das Produkt und seinen Erfinder René LACOSTE bietet, kann der Käufer sich direkt auf den Shop weiterleiten lassen. Mit einem Klick befindet sich (nicht nur) der aktive Golf- und Tennisspieler direkt im Shoppingparadies für sportliche Mode. Neben den Kategorien Herren, Damen, Kinder, Polos, Schuhe und Accessoires gibt es auch noch die Spezial-Linien Sportwear, Club, LACOSTE! und Sport zu entdecken.

Sportive Mode und Accessoires in „Bestform“

Auf den jeweiligen Produktseiten sind die Produkte äußerst komfortabel dargestellt; mit der Zoom-Funktion lassen sich Details sogar noch besser anschauen. Schön übersichtlich gestaltet, erhält jeder Kunde auf der Produktseite den Überblick, was er über das Produkt wissen will. Der Shop ist sehr benutzerfreundlich und führt den Interessenten spielerisch durch das Angebot.

Besondere Service-Schmankerl für den Kunden sind eine kostenlose Standardlieferung, der Versand der bestellten Waren innerhalb von 48 Stunden, eine versandkostenfreie Retoure und der Kauf von Waren auf Rechnung.

Das LACOSTE Polo Shirt revolutionierte in den 1930er Jahren die bis dahin gängige Sportkleidung. Bereits 1927 hatte ein Freund von René Lacoste, der damals ein erfolgreicher und berühmter Tennisspieler war, das Logo mit dem Krokodil für ihn entworfen, welches seine Sportkleidung von nun an verzierte. 1933 begann Lacoste die von ihm entworfenen Sporthemden für Tennisspieler zu vermarkten. Dafür gründete er mit Andre Gillier, der damals der Eigentümer und Geschäftsführer eines großen französischen Strickwarenherstellers war, das Unternehmen LACOSTE. Heute weiß nahezu jedes Kind, dass auf ein stylisches Polohemd auch ein Krokodil gehört!

Vom Sportler zum Erfinder zum Modeimperium

René Lacoste entwickelte aber nicht nur das weltberühmte Polohemd sondern befasste sich Anfang der 1960er Jahre mit der Konstruktion eines Stahltennisschlägers, der ein Meilenstein in der Entwicklung des Tennissports darstellte. Dieser Schläger und die daraus entstandenen Weiterentwicklungen haben den ursprünglichen Tennisschläger aus Holz fast komplett verdrängt. Die faszinierende Geschichte rund um den Erfinder und Sportler René Lacoste finden interessierte Kunden auf der LACOSTE Website. Dabei zeigten die Webdesigner viel Liebe zum Detail. So wird die Geschichte in Form eine aufgeschlagenen Buches zur spannenden Reise in die Vergangenheit.

Doch LACOSTE ist nicht im 20. Jahrhundert stehen geblieben, sondern hat innovative Funktionen des Web 2.0 entdeckt und setzt diese für den Kunden-Dialog ein. Knapp 4 Millionen Fans auf Facebook zeigen, dass sich die Marke weltweiter Beliebtheit erfreut. Weitere interessante Infos über die beiden Sportbereiche Tennis und Golf finden die User ebenfalls auf der Homepage. Alles übersichtlich und strukturiert geordnet, so dass sich auch Menschen zurechtfinden, die bislang nicht mit diesen Sportarten vertraut sind. Hinter dem Symbol des Krokodils findet der interessierte Kunde eine Menge über das Engagement der Firma LACOSTE zur Sicherung des Lebensraumes von Krokodilen auf der ganzen Welt.

Alles in allem ein Online-Shop, der eine ansprechende Produktdarbietung mit Transparenz und Nutzerfreundlichkeit vereint. Die Firmenwebsite bietet den Kunden mit zusätzlichem Mehrwert ein echtes Besuchserlebnis. Vielleicht nutzen Sie die Zeit zwischen den Feiertagen einfach mal, um bei LACOSTE zu stöbern. Sicher eine gute sportliche Abwechslung zu Gänsebraten & Weihnachtsplätzchen…

Über LACOSTE

Die Firma mit dem Krokodil als Markenzeichen und dem Hauptsitz in Paris, fertigt und vertreibt Kleidung, Schuhe, Parfüm, Lederwaren, Brillen, Haushaltstextilien, Uhren, Schirme sowie weitere diverse Accessoires. Das Unternehmen ist in 110 Ländern mit insgesamt 870 LACOSTE-Shops vertreten sowie durch mehr als 2.000 angeschlossene Fachhändler, Sportgeschäfte und spezialisierte Einzelhändler. Die Verkaufszahlen liegen bei 48 Millionen Artikeln jährlich, der Umsatz im Großhandel beträgt 1,3 Milliarden Euro. Die Kleidung von LACOSTE wird immer noch vor allem in Frankreich produziert.

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Shopbetreiber-Interview mit Claudia Walter: BASLER Fashion online

Dienstag, 07. Dezember 2010

Marken-Mode für die anspruchsvolle Frau“ bietet der Online-Shop von BASLER Fashion. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Nähe von Aschaffenburg und exportiert von dort aus seine Damen-Oberbekleidung in mehr als 60 Länder. Weltweit gibt es derzeit über 80 Monobrand-Stores, darunter 25 Geschäfte in Deutschland sowie über 200 Shop-in-Shops. Bereits seit 1936 ist BASLER im Modemarkt tätig und verkauft seit einiger Zeit die Kollektionen auch online. Über die Hintergründe dazu sprechen wir mit Claudia Walter, die bei BASLER Fashion für den Bereich e‑Commerce verantwortlich ist.

Frau Walter, wir freuen uns auf das Interview mit Ihnen! Bitte stellen Sie den Online Shop von BASLER Fashion zunächst unseren Lesern einmal kurz vor!

Die Mode im Online-Shop von BASLER Fashion unterstreicht die Persönlichkeit von qualitäts- und stilbewussten Frauen. Die Kollektionen stehen für ausgezeichnete Qualität, optimale Kombinierbarkeit sowie erstklassigen Trageeigenschaften und perfekte Passformen. Modern, sportiv & exklusiv!

Was zeichnet Ihren Online Shop aus? Warum kaufen Ihre Kunden besonders gerne im bei BASLER Fashion online?

Unser Online-Shop ist einfach zu nutzen, was unsere Kundinnen sehr schätzen. Neben der Produktgruppen-Navigation haben die User auch die Möglichkeit, sich alle Artikel eines Themas anzeigen zu lassen. Außerdem sind die vorhandenen Zahlungsmöglichkeiten auf unsere Zielgruppe abgestimmt. Natürlich sind auch die Produktdarstellung von Vorder- und Rückseite, Zoomansichten sowie die teilweise vorhandenen Alternativbilder in unserem Online-Shop von starker Bedeutung. Seit kurzem bieten wir auch eine Shopberatung an, wo sich User per Formular an uns wenden können und die Fachabteilungen mit ihnen direkt in Kontakt treten (telefonisch oder per E-Mail).

Welche Möglichkeiten bieten Sie Ihren Kunden, sich am Geschehen im Shop zu beteiligen – Stichwort Web 2.0?

Aktuell bieten wir hier noch keine aktive Beteiligung, denken aber darüber nach.

Wie lautet Ihre Definition des Begriffs „Multichannel“? Welche Rolle spielt das Thema Multichannel für Sie?

Multichannel ist die Verknüpfung aller Aktivitäten über alle Vertriebskanäle hinweg. Die Kunden erhalten in allen Kanälen die gleichen Leistungen und können selbst entscheiden, wo sie welchen Service in Anspruch nehmen. Das ist natürlich eine riesige Herausforderung, sowohl organisatorisch als auch technisch. Dieses Thema gewinnt bei uns immer mehr an Bedeutung, da dies von den Kunden eingefordert wird. Zudem liegt hier auch viel Potenzial für uns.

Wie verändern Handys, Smartphones oder das iPad den Online-Handel?

Mobile Shopping gewinnt durch die stetige Verbesserung der Endgeräte sowie aufgrund der starken Verbreitung nach langer Zeit an Bedeutung. Wie viel das ist, für das einzelne Unternehmen, ist vom Produktangebot und der Zielgruppe abhängig.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung im Bereich e-Commerce? Was werden die nächsten 1-2 Jahre noch bringen?

Wenn ich mich auf unser Unternehmen beziehe, denke ich, dass das Thema Multichannel weiter an Bedeutung gewinnen wird. Auch eine größere Emotionalisierung wird besonders im Modebereich eine wichtige Rolle spielen, um stärker eine Bedarfsweckung zu erreichen. Im Online-Marketing wird durch Targeting exakt die gewünschte Zielgruppe angesprochen werden können – das ist für uns sehr interessant. Und der Dialog mit dem Kunden wird individueller. Gespannt bin ich auf die Entwicklung von Social Media-Plattformen. Bei den Shopping-Club-Konzepten gibt es sicherlich weitere Ansätze und Optimierungen. Außerdem werden weitere Mode-Hersteller den Vertrieb über das Internet starten.

Na, das sind doch spannende Aussichten und Herausforderungen, vor denen nicht nur BASLER Fashion steht. Wir bleiben weiter dran und danken Ihnen für das Gespräch!

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Shopbetreiber-Interview mit Manuel Falout: Adler Online-Shop

Dienstag, 16. November 2010

Es ist eigentlich kein Wunder, dass sich die Modemarke Adler gern für ökologische und soziale Nachhaltigkeit engagiert. Schließlich dient der stolze „König der Lüfte“ als Namensgeber des bundesweiten Filialnetzes. Gleichzeitig weiß Adler, die hauptsächlich textilen Angebote im Internet zu vermarkten: Seit März dieses Jahres ist die Modemarke mit einem eigenen Online-Shop im Netz präsent. Grund genug, mit dem Leiter e‑Commerce und Neue Medien, Manuel Falout, einmal über die wichtigsten Strategien des virtuellen Handels zu sprechen.

Herr Falout, danke dass Sie sich die Zeit für ein kurzes Interview nehmen. Bitte stellen Sie den Adler Online-Shop zunächst unseren Lesern einmal kurz vor!

Seit März dieses Jahres gibt es den Adler Online-Shop. Virtuell bietet der stilvolle Shop den Adler Kunden weit über 2000 Artikel aus den Bereichen Damen-, Herren, Baby- bzw. Kindermode. Die Produktpalette ist breit gefächert. Neben Topmarken wie Wrangler sind auch die bekannten Adler Eigenmarken wie Thea 42 plus oder My Own online zu bestellen.

Der Kundenservice wird auch im Adler Online-Shop groß geschrieben. Die Kunden können ganz bequem und nach Wahl per Rechnung, Lastschrift, Nachnahme, Vorkasse oder per Kreditkarte bezahlen und alle Vorteile ihrer Kundenkarte voll nutzen. Außerdem sind der Umtausch und die Rückgabe kostenlos und es kann ebenfalls in jedem Modemarkt retourniert werden.

Was zeichnet den Adler Online-Shop aus? Warum kaufen Ihre Kunden besonders gerne im Adler Online-Shop?

Der Adler Online-Shop zeichnet sich besonders durch seine Benutzer-freundliche Oberfläche und die intuitive Menüführung aus. Außerdem bietet der Online-Shop den Kunden die Möglichkeit, viele Extras wie Videos zu Kollektionen, Making-ofs oder auch Blätterkataloge anzuschauen.

Welche Möglichkeiten bieten Sie Ihren Kunden, sich am Geschehen im Shop zu beteiligen – Stichwort „Web 2.0“?

Bisher bieten wir die Möglichkeiten des Web 2.0 noch nicht an, aber natürlich beobachten wir die rasante Entwicklung in den neuen Medien und können uns sehr gut vorstellen, dieses in der Zukunft umzusetzen.

Wie lautet Ihre Definition des Begriffs „Multichannel“? Welche Rolle spielt das Thema Multichannel für Sie?

Die technische Entwicklung der letzten Jahre ermöglicht es uns, so viele Kunden wie möglich zu bedienen und zufrieden zu stellen. Wir nutzen gerne beide Kanäle gleichzeitig und in Kooperation. So haben wir die Filialfinder-Funktion im Online-Shop als festen Bestandteil, aber wir informieren unsere Kunden natürlich auch im Geschäft über die Möglichkeit, online die Adlermode zu erstehen. Auch wenn wir mit unseren 104 Filialen in Deutschland gut aufgestellt sind, gibt es doch Gebiete, in denen es keinen Modemarkt in direkter Nähe gibt. Mit dem Online-Shop erreichen wir auch diese Kunden.

Wie verändern Handys, Smartphones oder das iPad den Online-Handel?

Die größte Veränderung in diesem Bereich steht uns erst noch bevor. Bisher können wir noch nicht feststellen, dass Handys, Smartphones oder das iPad unsere Zielgruppe merklich beeinflussen.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung im Bereich e-Commerce? Was werden die nächsten 1-2 Jahre noch bringen?

Was unsere Beobachtung bisher und sicher auch in Zukunft bestätigen wird, ist die vermehrt online getroffene Kaufentscheidung. In Zukunft werden viele Kaufentscheidungen aber auch Preisabfragen in Communitys erfolgen. Die Adler-Zielgruppe beschäftigt sich viel mit dem Medium Internet und nutzt die Online-Angebote gerne als Informationsquelle. Jedoch sind Haptik und freundliche Beratung auch weiterhin Gründe, um stationär im Modemarkt einzukaufen.

Wir sind gespannt, wie sich Adler in Sachen Online-Vermarktung und Web 2.0 noch weiter entwickeln wird und danken Ihnen für das Gespräch!

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Shop des Monats (Oktober 2010): Ernsting´s family

Dienstag, 19. Oktober 2010

Mit diesem Artikel läuten wir im Herbst die vierte Runde unserer Blogserie „Online-Shop des Monats“ ein und widmen uns dieses Mal dem Online-Shop des Mode-Filialisten Ernsting´s family, dessen Produkte überwiegend im unteren Preissegment angesiedelt sind. Der Mode-Discounter gehört mit 1.350 Filialen und rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den führenden deutschen Textilunternehmen.

Preiswerte Mode für die ganze Familie

Das durchweg sehr günstige Angebot beinhaltet Mode für die ganze Familie vom Säugling bis zum Erwachsenen und erstreckt sich auch auf den Bereich der Accessoires. Hierunter sind im wesentlichen Gürtel, Schals, Mützen und Handschuhe sowie ein Angebot an Damen- und Kinderschuhen gemeint. Dazu kommt der große Bereich mit Spielwaren für Jungs und Mädchen zwischen dem Kleinkind- und dem Teeniealter. Ergänzt wird das vielfältige Sortiment durch Wohnaccessoires für den Innen- wie auch den Terrassen- oder Balkonbereich von Wohnungen und Häusern. Zusätzlich findet die interessierte Kundin Bett- und Tischwäsche sowie eine Auswahl an Küchen- und Badartikeln in den Filialen wie auch im Online-Shop vor. Sechs Eigenmarken des Unternehmens und eine ständig wechselnde Anzahl an Lizenzprodukten werten das gesamte Sortiment auf. In den Filialen wird das bestehende Sortiment alle zwei Tage aktualisiert; die jeweils aktuellen Produkte findet der Kunde auch in den Prospekten wieder, die auch als Zeitungsbeilage verteilt werden.

Auch im Online-Shop ein vielseitiges Angebot

Auf den Seiten des Online-Shops von Ernsting’s family erwartet Sie das komplette Sortiment an Mode und Accessoires sowie – ganz neu – verschiedene Reiseangebote für die gesamte Familie. Der Partner in Sachen Reise ist die Berge & Meer Touristik GmbH, die auch auf der Website als Reiseberater genannt wird und für den auch telefonisch zur Verfügung steht.

Die verschiedenen Kategorien des Webshops sind übersichtlich angeordnet. Auch eine Kundin, die nicht oft im Internet unterwegs ist, findet das Wunschprodukt ihrer Wahl ohne Probleme. Positiv aufgefallen ist uns im Hilfebereich eine bebilderte Anleitung zur Nutzung des Shops:

Im Warenkorb sind alle Produkte mit Bild und Preis aufgeführt, so dass die Kundin immer den Überblick behält und natürlich auch die Möglichkeit hat, bestimmte Produkte aus dem Warenkorb zu löschen oder Änderungen bezüglich der Farb- oder Größenauswahl vorzunehmen. Die Lieferung der bestellten Ware erfolgt innerhalb von 3 bis 5 Werktagen direkt an die angegebene Adresse oder kann – auf Wunsch – auch direkt an die nächstgelegene Filiale erfolgen, wobei keine zusätzlichen Versandkosten anfallen. Damit gehört Ernsting’s zu den wenigen Unternehmen, die den Online-Shop nutzen, um Kunden gezielt in die Filialen zu schicken – also die Vorteile von Multichannel wirklich schon nutzen.

Unternehmensphilosophie wird durch soziales Engagement unterstrichen

Die Unternehmensphilosophie wird vom Unternehmen selbst „Unser Herz schlägt für Familien“ genannt. Dazu gehört auch die kompromisslose Ausrichtung auf gute Qualität, faire Preise, ein fröhliches und sympathisches Image sowie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit dem Kunden gegenüber. Im Bereich des Social Media Marketing ist die Firma auf Facebook vertreten und kann stolz von sich behaupten, dass die Aktivitäten bereits über 4.600 Menschen gefallen (Stand: Oktober 2010). Das seit 2007 geführte „mamaBlog“ wurde allerdings mittlerweile eingestellt, zu den Gründen lässt sich auf der Website keine Erklärung finden.

Großes soziales Engagement zeigt Ernsting´s family durch die Unterstützung von Herzenswünsche e. V., einem Verein, der schwerkranken Kindern und Jugendlichen ihren größten Wunsch erfüllt. Wie der Website zu entnehmen ist, wurde dem Verein 2007 eine Spende in Höhe von 100.000 Euro überreicht. Das Gebäude der Hauptverwaltung des Ernsting Service-Center Coesfeld-Lette, entworfen von David Chipperfield Architects, London, erhielt 2007 den Architekturpreis „Nike“ in der Kategorie „soziales Engagement“.

Über Ernsting´s family

Den Grundstein für das Unternehmen mit Hauptsitz in Coesfeld-Lette (Westfalen) legte Kurt Ernsting 1968 mit der Eröffnung eines ersten „minipreis“ Testladens, den er in der Waschküche seines Elternhauses eröffnete. Seine Geschäftsidee realisierte er mit dem Verkauf von einfacher, praktischer und preisgünstiger Kleidung. Ein Jahr später bietet er die Mode bereits in 15 Filialen an. 1972 wird das Unternehmen in „mini-laden“ umbenannt. Dieser Name hat sich bereits im Volksmund durchgesetzt. Laut der Fachzeitschrift „Textil-Wirtschaft“ gehört das Unternehmen 1987 zu den größten deutschen Textil-Firmen. Die Anzahl der Filialen hat sich auf 255 erhöht. Von 1985 bis 1990 heißt das Unternehmen Ernsting´s Miniladen; dieser Name wird ab 1990 dann in Ernsting´s family umbenannt. 2008 wird das Unternehmen 40 Jahre alt – dieses Jubiläum wird 40 Wochen lang in den Filialen gefeiert und darüber hinaus bekommt das Unternehmen ein neues Logo. Seit Februar 2009 erstrahlt Ernsting’s family in einem frischen, farbenfrohen Gewand: Die 1.500 Filialen glänzen in neuem Design und mit neuer Wort-Bild-Marke: Ernsting’s family – Von fröhlichen Familien empfohlen.

 


Shop des Monats (August 2010): Hugo Boss

Montag, 23. August 2010

Es ist wieder soweit – unsere Blogserie „Online-Shop des Monats“ geht in die zweite Runde. Die Auswahl fiel dieses Mal auf den Online-Shop der Modemarke Hugo Boss und den sich darunter vereinenden Modelinien. Das sind im einzelnen die Linien Boss Black (Herren- und Damenmode), HUGO (Damen- und Herrenmode), Boss Orange (Freizeitmode für Damen und Herren) sowie die Marke Boss Green (Sport- und Golfbekleidung für Damen und Herren).

Hugo Boss: Designer Mode für die junge und junggebliebene Zielgruppe

Nicht nur moderne Kleidung ist über den Shop zu beziehen, auch Accessoires wie Brillen, Taschen, Uhren, Gürtel und Handschuhe sowie Mützen und Schals werden online angeboten. Selbst Schuhe sind im Shop vertreten. Die Aufmachung des Shops spricht die moderne, junge und junggebliebene Zielgruppe an. Eine einfache Navigation erlaubt es auch nicht ständig im Netz vertretenen Usern, sich sofort zurechtzufinden und zwischen den einzelnen Marken zu wechseln.

Sehr übersichtlich sind die Produkte unter den einzelnen Hauptgruppen Damen, Herren, Inspire me, Neuheiten und Sale in die Gruppen Kleidung (A-Z), Accessoires (A-Z) und Schuhe unterteilt. Auf dieser Seite gibt es zudem die Möglichkeit, eine der Modelinien (Boss Black, Boss Orange, Boss Green, HUGO) auszuwählen und sich nur die unter der gewählten Kategorie angebotenen Produkte anzuschauen oder aber eine komplette Übersicht über beispielsweise Sakkos zu erhalten.

Mittels eines Scrollbalkens kann der Verbraucher selbst entscheiden, in welcher Geschwindigkeit er einzelne Produkte ansehen möchte. Sobald der Cursor über ein ausgewähltes Produkt fährt, werden der Preis und die evtl. verfügbaren Farben angezeigt. Wird nun auf das Produkt geklickt, erscheint das Model in einem neuen Fenster; Möglichkeiten zum Drehen, Zoomen und die Ansicht wichtiger Details sind gegeben. Neben der Beschreibung des Produkts erfährt der Interessent sofort, in welcher Größe das Produkt noch vorrätig ist, welchen Preis es hat und welche zusätzlichen Produkte Hugo Boss als Styling Tipp vorschlägt.

Weitere Zusatzinformationen, wie etwa die Rohstoffgehaltsangabe / Materialinformation, eine Waschanleitung, die Maßtabelle sowie eine Druckansicht für das ausgewählte Produkt sind leicht abrufbar. Außerdem ist es möglich, sich in dieser Ansicht auch die nächsten oder vorherigen Produkte anzeigen zu lassen. Falls eine Frage doch nicht direkt im Shop beantwortet werden kann, wird dem Kunden im Warenkorb noch einmal die Nummer der Kundenservice-Hotline angezeigt. Zusätzliche Sicherheit für seine Daten erhält der Käufer durch die obligatorische SSL-Verschlüsselung des Shops.

Fashion-Show im Luxus-Bereich per Mouseklick ansehen

Der Kunde hat auf dieser Seite die Möglichkeit, direkt die Produktinszenierung im Luxus-Bereich des Labels mitzuerleben; er wird zur Fashion Show eingeladen und kann dort die Premium Produkte anschauen und bestellen. Business Kunden haben zudem die Möglichkeit, von der Kooperation zwischen Hugo Boss und Miles&More der Lufthansa zu profitieren; im Shop bekommt jeder Kunde eine gewisse Anzahl an Bonusmeilen für seinen getätigten Kauf gutgeschrieben, die er wiederum auch im Hugo Boss Shop einlösen kann.

Seit kurzem ist der Shop auch in die Unternehmens-Website www.hugo-boss.de direkt integriert, die sehr multimedial und innovativ aufgebaut ist. Hier findet der Interessent jede Menge Informationen rund um die verschiedenen Angebote von Hugo Boss. Auch die Social-Media-Kanäle bedient das Modelabel hier: Neben einem Store Locator und ausführlichen Styling Shows besteht die Möglichkeit, einer Facebook Gruppe beizutreten, den Twitter-Updates zu folgen, aktuelle Modeevents auf dem YouTube Kanal zu sehen oder – wenn der Käufer bereits Besitzer eines iPhones ist – im iTunes-Store das Hugo Boss iPhone App zu erwerben. Damit werden regelmäßig alle Neuigkeiten rund um Fashion und Styling aus dem Hause Hugo Boss direkt mobil empfangen – wir finden das doch recht sinnvoll, gerade wenn man sich auf einer Shopping-Tour befindet!

Über Hugo Boss

Der Firmenname Hugo Boss stammt vom Unternehmensgründer Hugo Ferdinand Boss, der 1924 in Metzingen das Unternehmen gründete. Erst Ende der 1940er Jahre begann das Unternehmen damit, Herren-Anzüge herzustellen – zuvor schneiderten sie Arbeitskleidung und Uniformen. 1985 ging die Unternehmung Hugo Boss an die Börse, allerdings zunächst nur mit Vorzugsaktien. In den 1990er Jahren wurde erstmals Damenmode entworfen und nach anfänglichen Startschwierigkeiten seit 2002 langsam erfolgreich verkauft. Online ging die Hugo Boss AG mit einem eigenen Internetauftritt im Januar 1999. Einen Online-Shop, in dem man die Hugo Boss Mode direkt bestellen kann, gibt es erst seit 2009. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich immer noch in Metzingen. Unter der Dachmarke Hugo Boss werden die beiden Labels „Boss“ und „HUGO“ mit den jeweiligen Untermarken vertrieben.

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Shop des Monats (Juli 2010): Gerry Weber

Donnerstag, 29. Juli 2010

Es wird langsam Zeit für eine neue Blogserie. Nach vielen Beiträgen zu theoretischen Hintergründen, wollen wir jetzt monatlich einen Online-Shop genauer unter die Lupe nehmen. Erster „Kandidat“ ist der Online-Shop des Modelabels Gerry Weber aus Halle (Westfalen), deren Produkte vor allem die weibliche Zielgruppe zwischen 25 und 65 Jahren ansprechen.

Mode für aktive Frauen – ganz einfach online bestellen

Im Gerry Weber Online-Shop sind eigentlich drei Shops unter einem Dach vereint: Die Marken „Gerry Weber“, „Taifun“ (Young Fashion) und „Samoon“ (Große Größen) lassen sich per Mausklick schnell wechseln, so dass die Kunden während des Online-Shoppings problemlos zwischen den verschiedenen Labels hin- und herspringen können, um ihre Wunschprodukte zu bestellen. Dies wird auch durch einen gemeinsamen Warenkorb ermöglicht; egal wo Kunden bestellen, alles läuft zentral in einen Warenkorb und natürlich erfolgt auch der Zahlungsvorgang nur einmal. Dabei ist sehr gut gelöst, dass alle drei Shops den gleichen Aufbau haben. So gelingt es, die drei Marken des Hauses unter einem Dach zu integrieren, und die Kundin kann auch die anderen Marken entdecken.

Die Produkte selbst sind in einer guten Größe dargestellt und sehr übersichtlich angeordnet. Hier finden auch diejenigen, die eher selten online unterwegs sind und für die das Online-Shopping noch nicht alltäglich ist, ihre gewünschte Kleidung. Besonders wichtig, weil Gerry Weber ja gerade die Frau im „mittleren“ Alter anspricht, die eben nicht zur Generation der Digital Natives gehört. Der Shop bietet das einen guten Rundumblick über das bekannte und populäre Gerry Weber-Sortiment. Dabei ist es möglich, entweder nach Produktreihen oder nach einer festgelegten Farbauswahl zu selektieren.

Die Produktgalerie ist gut angeordnet und bietet – sobald die Maus über das Produkt fährt – die Rückansicht des Artikels. Das ist besonders komfortabel, denn so wird das Öffnen eines separaten Fensters umgangen. Die Größenauswahl ist sehr einfach: Es lässt sich auch direkt nach einer bestimmten Größe suchen, so dass nur Produkte in dieser Größe angezeigt werden. Außerdem kann die Kundin sofort sehen, ob das Produkt lieferbar oder bereits ausverkauft ist.

Weitere Serviceangebote im Gerry Weber Online-Shop

Es gibt neben einer Filialübersicht für Deutschland auch eine deutsche Outlet-Übersicht, in der Kunden im „Real Life“ shoppen gehen können. Freundschaftswerbung mit Wunschprämien ist möglich und die Kundinnen haben die Möglichkeit, ihre Meinung zum Shop oder zu den Produkten direkt auf der Seite zu äußern. Unter Kontakt ist es möglich, zu einer gestellten Frage auch die direkte Antwort vom Unternehmen zu erhalten.

Direkt auf der Startseite wird auf die kostenfreie Lieferung, den Kauf auf Rechnung, eine kostenlose Retoure, die Möglichkeit der flexiblen Lieferadresse sowie auf die sichere Bestellung durch SSL-Verschlüsselung hingewiesen. Alles in allem kann hier nur eine positive Bewertung des Shops abgegeben werden. Nur, dass es einen Mindestbestellwert von 29 Euro gibt, stellen die Kunden erst fest, wenn sie ein Produkt unter diesem Wert in den Warenkorb legen und den Bestellvorgang abschließen wollen. Doch dieser Punkt sollte in Anbetracht der nutzerfreundlichen Darstellung nicht allzu großes Gewicht zu haben.

Überrascht hat uns hingegen, dass Gerry Weber bis auf einen E-Mail-Newsletter keinerlei Möglichkeiten des virtuellen Dialogs anbietet. Eine Facebook- oder Twitter-Seite sucht man ebenso vergeblich wie ein Blog oder ein anderes Social Media Angebot. Die Hausaufgaben sind gemacht, doch dabei scheint die Reise ins Web 2.0 vergessen worden zu sein. Wir sind gespannt, wann sich Gerry Weber auch an dieses Thema herantraut.

Über Gerry Weber

Die heutige Gerry Weber International AG wurde am 1. März 1973 in Halle (Westfalen) von Gerhard Weber und Udo Hardieck gegründet. 1986 wurde der Markenname „Gerry Weber“ weltweit geschützt und erlangte durch das Sponsoring von Steffi Graf sowie die „Gerry Weber Open“ und andere Events rasch Bekanntheit. 1989 kam als weitere Modelinie die Taifun-Collection hinzu und 1994 folgte die Samoon-Collection für Damen mit Übergrößen. Ab 2000 vergab das Unternehmen auch Lizenzen für Schuhe, Brillen, Düfte, Taschen und Schmuck unter dem Label Gerry Weber. Der Verkauf erfolgt weltweit über mehr als 6.000 Fachhändler, aber auch über 300 Gerry-Weber-Läden (Houses of Gerry Weber), die teils in Eigenregie, teils im Franchisesystem betrieben werden. Produziert wird die Kleidung weitestgehend in Ost- und Südeuropa, der Türkei und Asien. Das Design der Produkte kommt aber nach wie vor aus Halle.