Mit ‘Modemarken’ getaggte Artikel

Shop des Monats (August 2010): Hugo Boss

Montag, 23. August 2010

Es ist wieder soweit – unsere Blogserie „Online-Shop des Monats“ geht in die zweite Runde. Die Auswahl fiel dieses Mal auf den Online-Shop der Modemarke Hugo Boss und den sich darunter vereinenden Modelinien. Das sind im einzelnen die Linien Boss Black (Herren- und Damenmode), HUGO (Damen- und Herrenmode), Boss Orange (Freizeitmode für Damen und Herren) sowie die Marke Boss Green (Sport- und Golfbekleidung für Damen und Herren).

Hugo Boss: Designer Mode für die junge und junggebliebene Zielgruppe

Nicht nur moderne Kleidung ist über den Shop zu beziehen, auch Accessoires wie Brillen, Taschen, Uhren, Gürtel und Handschuhe sowie Mützen und Schals werden online angeboten. Selbst Schuhe sind im Shop vertreten. Die Aufmachung des Shops spricht die moderne, junge und junggebliebene Zielgruppe an. Eine einfache Navigation erlaubt es auch nicht ständig im Netz vertretenen Usern, sich sofort zurechtzufinden und zwischen den einzelnen Marken zu wechseln.

Sehr übersichtlich sind die Produkte unter den einzelnen Hauptgruppen Damen, Herren, Inspire me, Neuheiten und Sale in die Gruppen Kleidung (A-Z), Accessoires (A-Z) und Schuhe unterteilt. Auf dieser Seite gibt es zudem die Möglichkeit, eine der Modelinien (Boss Black, Boss Orange, Boss Green, HUGO) auszuwählen und sich nur die unter der gewählten Kategorie angebotenen Produkte anzuschauen oder aber eine komplette Übersicht über beispielsweise Sakkos zu erhalten.

Mittels eines Scrollbalkens kann der Verbraucher selbst entscheiden, in welcher Geschwindigkeit er einzelne Produkte ansehen möchte. Sobald der Cursor über ein ausgewähltes Produkt fährt, werden der Preis und die evtl. verfügbaren Farben angezeigt. Wird nun auf das Produkt geklickt, erscheint das Model in einem neuen Fenster; Möglichkeiten zum Drehen, Zoomen und die Ansicht wichtiger Details sind gegeben. Neben der Beschreibung des Produkts erfährt der Interessent sofort, in welcher Größe das Produkt noch vorrätig ist, welchen Preis es hat und welche zusätzlichen Produkte Hugo Boss als Styling Tipp vorschlägt.

Weitere Zusatzinformationen, wie etwa die Rohstoffgehaltsangabe / Materialinformation, eine Waschanleitung, die Maßtabelle sowie eine Druckansicht für das ausgewählte Produkt sind leicht abrufbar. Außerdem ist es möglich, sich in dieser Ansicht auch die nächsten oder vorherigen Produkte anzeigen zu lassen. Falls eine Frage doch nicht direkt im Shop beantwortet werden kann, wird dem Kunden im Warenkorb noch einmal die Nummer der Kundenservice-Hotline angezeigt. Zusätzliche Sicherheit für seine Daten erhält der Käufer durch die obligatorische SSL-Verschlüsselung des Shops.

Fashion-Show im Luxus-Bereich per Mouseklick ansehen

Der Kunde hat auf dieser Seite die Möglichkeit, direkt die Produktinszenierung im Luxus-Bereich des Labels mitzuerleben; er wird zur Fashion Show eingeladen und kann dort die Premium Produkte anschauen und bestellen. Business Kunden haben zudem die Möglichkeit, von der Kooperation zwischen Hugo Boss und Miles&More der Lufthansa zu profitieren; im Shop bekommt jeder Kunde eine gewisse Anzahl an Bonusmeilen für seinen getätigten Kauf gutgeschrieben, die er wiederum auch im Hugo Boss Shop einlösen kann.

Seit kurzem ist der Shop auch in die Unternehmens-Website www.hugo-boss.de direkt integriert, die sehr multimedial und innovativ aufgebaut ist. Hier findet der Interessent jede Menge Informationen rund um die verschiedenen Angebote von Hugo Boss. Auch die Social-Media-Kanäle bedient das Modelabel hier: Neben einem Store Locator und ausführlichen Styling Shows besteht die Möglichkeit, einer Facebook Gruppe beizutreten, den Twitter-Updates zu folgen, aktuelle Modeevents auf dem YouTube Kanal zu sehen oder – wenn der Käufer bereits Besitzer eines iPhones ist – im iTunes-Store das Hugo Boss iPhone App zu erwerben. Damit werden regelmäßig alle Neuigkeiten rund um Fashion und Styling aus dem Hause Hugo Boss direkt mobil empfangen – wir finden das doch recht sinnvoll, gerade wenn man sich auf einer Shopping-Tour befindet!

Über Hugo Boss

Der Firmenname Hugo Boss stammt vom Unternehmensgründer Hugo Ferdinand Boss, der 1924 in Metzingen das Unternehmen gründete. Erst Ende der 1940er Jahre begann das Unternehmen damit, Herren-Anzüge herzustellen – zuvor schneiderten sie Arbeitskleidung und Uniformen. 1985 ging die Unternehmung Hugo Boss an die Börse, allerdings zunächst nur mit Vorzugsaktien. In den 1990er Jahren wurde erstmals Damenmode entworfen und nach anfänglichen Startschwierigkeiten seit 2002 langsam erfolgreich verkauft. Online ging die Hugo Boss AG mit einem eigenen Internetauftritt im Januar 1999. Einen Online-Shop, in dem man die Hugo Boss Mode direkt bestellen kann, gibt es erst seit 2009. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich immer noch in Metzingen. Unter der Dachmarke Hugo Boss werden die beiden Labels „Boss“ und „HUGO“ mit den jeweiligen Untermarken vertrieben.

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Gastartikel im Marketing Journal veröffentlicht

Montag, 10. Mai 2010

Einen Gastartikel der dbu Unternehmensberatung mit dem Titel “Modemarken erobern das Internet – aber noch nicht den Kunden!” konnten wir auf der Website des Marketings Journals www.marke41.de veröffentlichen. Hintergrund des Gastartikels ist die Veröffentlichung unserer Studie zum Multichannel-Marketing für Online-Shops aus dem Textilbereich.

Warum Markenhersteller die etablierten Absatzwege verlassen mussten

Mit Verspätung haben auch die großen Textilhersteller den Weg ins Internet und den e-Commerce gefunden. Seit 2009 sind die meisten der großen Vertreter aus der Textilbranche mit eigenen Onlineshops im Internet aktiv.
Für ihren Weg ins Netz wählten die Markenhersteller oftmals spezialisierte Fullservice-Dienstleister, die auf bewährte Shopsysteme bei der Erstellung zurückgriffen. Dies erleichtert den Einstieg – ist aber auch ein Grund, warum sich viele Shops vom Aufbau her ähneln und nur wenige sich von der Masse abheben können.

Studie zum Status quo des Multichannel-Vertriebs bei Modeherstellern

Immer mehr Anbieter spielen beim Wettbewerb um den Kunden mit: Marktplätze wie Amazon.de, Versandhändler, Shopping-Clubs und Online-Shops von Händlern, Herstellern und Nischenanbietern. Und das, obwohl der Modehandel ohnehin seit Jahren sinkende Flächenumsätze verzeichnet. Vor diesem Hintergrund entstand die Studie der dbu Unternehmensberatung mit spannenden Einblicken in den Status quo des Multichannel-Vertriebs.

Sind die Markenhersteller in der Lage über den neuen Vertriebskanal e-Commerce Neu- und Bestandskunden an sich zu binden? Fehlende bzw. fehlerhafte Newsletter, kaum vorhandene Kundenempfehlungen und fehlenden verkaufsfördernde Instrumente wie Gewinnspiele oder befristete Angebote sprechen da eine deutliche Sprache.

Den gesamten Artikel können Sie bei Marke 41 nachlesen. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen!

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