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Ein häufiger Fehler beim Entwurf von Datenmodellen ist es, die "gegebene Lage" statt der "noch unbekannte Lage - genannt Zukunft" zugrunde zu legen. Dies ist auch schwierig, da sich im Unternehmen, im Arbeitsbereich und in den Methoden Veränderungen ergeben, die dann auch veränderte Anforderungen an ein Data Warehouse stellen. Somit spielt das Kriterium der Möglichkeit zur kontinuierlichen Veränderung eine große Rolle. Eine solche Flexibilität kann erreicht werden, indem über die Verwendung von Surrogatschlüssel Unabhängigkeit von Quellsystemen geschaffen wird. Ferner sollte unter Einsatz von Assoziationen Zugriff auf mehrere Datenquellen ermöglicht und unter Verwendung von integeren Ganzzahlen und Verdichtungen eine hohe Performance sichergestellt werden.
Mehr Informationen zur kontinuierlichen Veränderung haben wir hier für Sie zusammengestellt »
Ein weiteres Kriterium für ein gutes Data Warehouse ist seine Mandantenfähigkeit. Das bedeutet, dass umfängliche Strukturen eines Unternehmens abgebildet und Unternehmenseinheiten wie Tochtergesellschaften oder Untergesellschaften jeweils für sich und im Vergleich zueinander abgebildet werden können.
Darüber hinaus ist es wichtig, den Zugriff für den Endanwender und damit die Interaktion mit Data Warehouse und Anwendungen gezielt zu steuern. Das bedeutet auch, dass die Erwartungshaltung der Anwender geschult wird, welche Performance sie bei welcher Kategorie an Abfragen erwarten können.
Es ist sehr schwierig, aus unstrukturierten Tabellenblättern zuverlässig Daten für eine durchgängige Planung zu extrahieren. Deshalb kommt einem integriertem Planungssystem in Data Warehouse eine wichtige Rolle zu.
Mehr Informationen zur Mandantenfähigkeit haben wir hier für Sie zusammengestellt »
Der alleinige Besitz eines Data Warehouse erbringt keinen Gewinn für die Firma. Es muss so angelegt sein, dass es bei Verwendung Vorteile für das Unternehmen bringt. Es muss vielmehr ein echter Nutzen für das Unternehmen geschaffen werden. Es bieten sich beispielsweise Ober- und Untergrenzen-Auswertungen als auch Segmentierungsanalysen an.
Neben den inhaltlichen Kriterien sind ideale technische Voraussetzungen für ein Data Warehouse entscheidend über dessen Nutzen und Akzeptanz. Dabei stehen Produktivitäts- und Kostenaspekte im Vordergrund, die es zu optimieren gilt. Insgesamt ergeben sich damit vielzählige Vorteile für ein Data Warehouse.
Quelle
Der Text ist eine Zusammenfassung des Gutachtens, das der DWH-Experte Peter Nolan im Auftrag der dbu Ende 2008 erstellt hat.
Die Kompetenz der dbu im Data Warehousing
Die dbu greift auf langjährige und tiefgehende Erfahrung in der Umsetzung von DWH-Projekten zurück. Wir kennen die fachlichen Herausforderungen und können daraus die Anforderungen an ein Data Warehouse ableiten, die für Ihr Unternehmen Nutzen bringen.
Bei der technischen Realisierung greifen wir in unserem Netzwerk auf unseren langjährigen Partner in DWH Themen, der Key-Work Consulting GmbH, zurück. Unsere Umsetzungsprojekte folgen dabei der anerkannten Methodik des DWH Experten Peter Nolan.
Sie haben weitere Fragen zum Aufbau und Anforderungen für Ihr Data Warehouse? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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